Alljährlich findet der Wiener Töchtertag statt, am 26. April war es zum 9. Mal so weit. 23 technikinteressierte Töchter von VERBUND-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ihre Freundinnen lernten die faszinierende Kraftwerkswelt in Melk kennen und erkundeten die Fischwanderhilfe.
Das Donaukraftwerk Melk ist die meiste Zeit des Jahres männlich dominiert. Doch am Töchtertag ist alles anders. So viel weibliches Publikum bewundert selten die 9 Kaplan-Turbinen. Spannungsgeladen wird hier Wasser zu Strom umgewandelt und mitten drinnen staunten 23 wissbegierige Mädchen im Alter von 11 bis 16 Jahren.

Eine praktische Einführung in die Welt der Technik durfte natürlich nicht fehlen. Die Mädchen durften sich am Schaltkreis üben und wer für Licht sorgte, dem war das Schaltungspuzzle gelungen.

Beim Workshop wurde dann die Natur erkundet. Bewaffnet mit Sofortbildkameras stürzten sich die Mädchen in 5 Gruppen auf die unterschiedlichsten Motive. Rund ums Kraftwerk gibt es vieles zu entdecken und auf eigene Faust erkundet man die Welt sowieso am besten.

Unsere Bibermanagerin Roswitha Renner zeigte wie eine Fischwanderhilfe aufgebaut ist. Vieles gibt es zu beachten, denn sowohl technische als auch ökonomische Überlegungen führen dazu, dass jeder Fisch problemlos das Kraftwerk umschiffen kann.

Wolfgang Leeb erklärte den Mädchen wie die Fische ihren Weg durch die Fischreuse finden und dass es auch wichtig ist manchmal zur Methode der Fischzählung zu greifen, damit die Natur weiterhin das bleibt was sie ist, ein bunter Lebensraum voller Artenvielfalt.

Die lustige Dreier-Gruppe Eva König, Katharina Frick und Anna Stangl war sehr begeistert vom Ausflug. „Besonders gut hat mir der Workshop gefallen, das Fotografieren in der Natur hat viel Spaß gemacht“, das war für Anna das Highlight. Katharina war besonders von den Turbinen hin und weg: „Die kann man ja richtig bedienen und sogar schließen, wieder etwas dazugelernt.“ Eva hat es die Drehmaschine angetan: „Alles wird gefräst und das zu sehen war komplett neu für mich, das war schon faszinierend.“

„Mit dem Aufzug in die Tiefe zu den Turbinen zu fahren, das war ein interessanter Blick hinter die Kulissen,“ Lilly Hiermanns Wunsch ein technisches Studium zu absolvieren wurde heute wieder ein wenig bestärkt.
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