VERBUND begreift sein Engagement für zeitgenössische Kunst als Teil der Unternehmenskultur: Interne Apekte wie Motivation und Identifikation, sowie die Anregung von Kommunikation und Innovation sind ebenso bedeutsam wie Imagewerte, die öffentliche Zugänglichkeit der Sammlung, ihre Präsentation im In- und Ausland und die Herausgabe von Publikationen.
Der Anspruch der SAMMLUNG VERBUND ist es, eine unverwechselbare Identität zu schaffen. Zeitgenössische Kunst seit den 1970er Jahren wird mit gegenwärtigen Positionen in Dialog gesetzt. Dabei folgt die SAMMLUNG VERBUND der Maxime "Tiefe statt Breite". Die Sammlung konzentriert sich auf das Frühwerk von Cindy Sherman sowie auf thematische Werkgruppen der Feministischen Avantgarde, u. a. von Eleanor Antin, Ana Mendieta über Hannah Wilke, Birgit Jürgenssen, Renate Bertlmann, Valie Export und Francesca Woodman. Einen weiteren Schwerpunkt stellen Werkgruppen zum Thema "Räume und Orte" dar, u. a. Gordon Matta-Clark, Fred Sandback, Jeff Wall, Loan Nguyen, Teresa Hubbard/Alexander Birchler und Janet Cardiff/George Bures Miller.
Der Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens ist ein besonderes Anliegen der Sammlung - hier werden Menschen in ihrem Arbeitsumfeld mit Kunst vertraut gemacht und mit ungewöhliche Sichtweisen und Positionen konfrontiert.
Die Vertikale Galerie der VERBUND-Konzernzentrale "Am Hof" in Wien macht aus einem rein funktionalen Stiegenhaus einen Ort der Begegnung und des Dialogs. Der laufende Gedankenaustausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt und weckt Interesse an den ausgestellten Arbeiten.