Der Speicher Pack mit angeschlossenem Krafthaus wurde von der Steirischen Wasserkraft- und Elektrizitäts-AG (STEWEAG) nach den Werken Arnstein und Teigitschmühle als dritte Stufe der Teigitsch-Werke errichtet.
Die zuständige Behörde erteilte die wasserrechtliche Bewilligung am 24. April 1929.
Nach nur zweijähriger Bauzeit ging die Anlage mit einem Maschinensatz mit einer Leistung von 610 kW im November 1931 in Betrieb. Die Ableitung der Elektrizität erfolgte über eine neu errichtete, 5,5 km lange 20 kV-Leitung zum Kraftwerk Arnstein. Die Benützungsbewilligung konnte am 1. Februar 1932 erteilt werden.
Im August 1978 wurden Untersuchungen zur Standsicherheit der Sperre vorgenommen. Daran anschließend erfolgten Testbohrungen und Beton-Güteprüfungen im Jahre 1982. Die Ergebnisse zeigten, dass eine umfangreiche Sanierung des Bauwerks notwendig war. Ab Juni 1983 wurde auf der Wasserseite der Sperre ein frostsicherer Vorbetons aufgebracht, unter dem ein neuer Drainagegang sowie ein Injektionsschirm Platz fanden. Eine neue Fahrbahn wurde über der Sperrenkrone betoniert sowie der luftseitige Sperrenfuss und die seitlichen Talflanken gesichert. 1984 erfolgte die Erneuerung des Laufrades, womit eine Leistungserhöhung auf 800 kW einherging. Im März und April 1985 fanden Sanierungsarbeiten am Tosbecken statt, sodass im Sommer des Jahres die Arbeiten abgeschlossen werden konnten.
1988 wurde durch die Belgische Firma Pauwels Trafo der Maschinentransformator des Werks erneuert. Die Automatisierung und der Umbau des Werks auf Fernsteuerung erfolgte 1996.