Basisausstattung jedes Speicherkraftwerks ist ein Stausee oder ein Speicherbecken. Im alpinen Hochgebirge – in Tälern vor einem Absperrbauwerk – bilden sich Stauseen durch das Aufstauen von Gletscher- und Niederschlagswässer. In niedrigeren Regionen werden die Speicherbecken meist über einen Kanal von einem nahegelegenen Fluss gespeist. Das aufgestaute Wasser schießt über Druckrohrleitungen mit mehr als 100 km/h in die Tiefe und treibt in einem tiefer gelegenen Krafthaus die Turbinen an. Der Generator wandelt die dadurch entstehende Drehbewegung in elektrischen Strom um.