Das Kraftwerk liegt am rechten Ufer der Salzach südwestlich der Ortschaft Schwarzach bei Stromkilometer 135,00 und wird durch eine von Osten kommende Zufahrtsstraße erschlossen. Östlich des Unterwasserbeckens befindet sich das Kraftwerk Wallnerau-Unterwasser.
Das Hauptgebäude des Kraftwerks Schwarzach umfasst das Krafthaus, Betriebsgebäude und einen Trakt mit Werkstätten und Lager. Westlich schließen eine Freiluft-Schaltanlage und eine Garage an, ein weiteres Nebengebäude befindet sich im Norden der Anlage. Östlich des Krafthauses liegt das Unterwasserbecken.
Die auf rechteckigen Grundrissen errichteten Gebäude besitzen glatte, hell verputzte Außenflächen mit im Winkel von 15 Grad geneigten Walmdächern. Die Abschlussgesimse sind einfach gekantet, Fenster- und Türöffnungen in die Mauerflächen überwiegend einfach eingeschnitten, in einigen Fällen durch Kunststein-Umrahmungen hervorgehoben.
Der Hochbau des lang gestreckten, annähernd in Nord-Süd-Richtung orientierten Krafthauses wird von der 70,4 m langen, 13,9 m breiten und 12,8 m hohen Maschinenhalle mit angeschlossenem Abstellplatz eingenommen. Ihre beiden Längsseiten sind fast zur Gänze in Glasflächen aufgelöst. Die Erschließung erfolgt über ein vollflächig verglastes Einfahrtstor mit Kunststein-Umrahmung an der Südostseite, von dem aus man zunächst auf den Abstellplatz gelangt. Dieser wurde nachträglich durch eine Paravent-Konstruktion gegen die Maschinenhalle abgegrenzt. Daran anschließend sind die rot gestrichenen, zylindrischen Gehäuse der vier Generatoren situiert, die nur knapp über das Bodenniveau der Halle ragen. Die schlank dimensionierte Stahlbinder-Konstruktion ist sichtbar belassen und, wie die Wandflächen, hell beschichtet. An der nördlichen, geschlossenen Stirnwand befinden sich ein großflächiges Mosaik, das eine Person mit Wasser und Blitz darstellt, sowie eine Uhr.
In den drei Untergeschoßen der Halle sind die vier Maschinensätze situiert.
Im Nordwesten schließt das dreigeschoßige Betriebsgebäude mit der Warte und Räumen für Schaltanlagen an, das zur Bauzeit als "Schalthaus" bezeichnet wurde. Neben kleinformatigen, hochrechteckigen Fenstern zu Büro- und Nebenräumen sind im Bereich der Warte und der Stiegenhäuser über zwei Geschoße reichende, mit Kunststein-Faschen eingefasste Wandöffnungen angeordnet. Das gegen die Freiluft-Schaltanlage gerichtete, querrechteckige Fensterfeld der Warte besitzt darüber hinaus eine auf Konsolen ruhende Sohlbank. Der an der Nordseite gelegene Eingang ist mit einem Vordach ausgestattet und ebenfalls mit einer Kunststein-Umrahmung versehen, die auch das darüber liegende Fenster umfasst. Der Raum der Warte ist mit einer abgehängten Decke aus goldfarbenem Metallraster ausgestattet, die Schaltmosaike an den Wänden sind mit Messingleisten eingefasst, oberhalb der Eingangstürn sind vertikal genutete Stuckfelder angeordnet.
Rechtwinklig im Südosten an die Maschinenhalle anschließend befindet sich der zweigeschoßige Trakt mit Werkstätten und Lager: querrechteckige Fensteröffnungen belichten in dichter Reihung das Obergeschoß und lösen dessen Außenmauern fast völlig auf. Die Werkstättenhalle im Erdgeschoß erhält durch raumhohe, annähernd quadratische Öffnungen an beiden Längsseiten Tageslicht.
Nordwestlich des Hauptgebäudes liegt ein Garagengebäude mit Kompressorraum und Löschanlage für die Umspanner der Freiluft-Schaltanlage. In der Mitte des symmetrisch konzipierten Gebäudes ist die Garageneinfahrt situiert.
Ein im Grundriss hakenförmiges, eingeschoßiges Nebengebäude, das ein Reproduktions-Center und Lagerräume aufnimmt, stammt aus der Zeit von 1987 bis 1990 und ist mit glatter Fassade und begrüntem Flachdach versehen. Der Zugang erfolgt über zweiflügelige, oberhalb des Parapetbereichs verglaste Tore mit Gehflügel, die auch für die Belichtung des Gebäudes sorgen. An den Süd- und den Westseiten des Gebäudes sind schmale Vordächer angeordnet.
- Abtransport von Triebwasser:
Das abgearbeitete Triebwasser gelangt über den etwa 40 m breiten und 200 m langen Unterwasserkanal zurück in die Salzach. Das Unterwasser des Kraftwerks Schwarzach wird vom Kraftwerk Wallnerau-Unterwasser genutzt.