Ihren Weg säumen seit Alters her Dörfer und Städte, denn die Donau war und ist ein wichtiger Verkehrsweg und Handelroute. In den letzten Jahrzehnten hat die Stromerzeugung aus Wasserkraft eine steigende Bedeutung erhalten und zu vielen künstlichen Eingriffen in das Gewässer geführt.
Doch nicht nur der Mensch nutzt den Fluss: auch für die Tier- und Pflanzenwelt Mitteleuropas ist die Donau eine wichtige Lebensader und oft einziges Rückzugsgebiet für selten Lebewesen. Daher wurden einige Abschnitte des Flusses unter Naturschutz gestellt, um den Einfluss des Menschen zu beschränken und Flora wie Fauna mehr Raum zu geben.
Die vielfältige Nutzung der Donau bedeutet für uns Menschen heute eine steigende Verantwortung: Einerseits möchten wir mit ihrer Hilfe den Energiehunger unseres modernen Lebensstils intelligent und sauber stillen, andererseits wollen wir die Eingriffe in die Natur möglichst gering halten, um die natürliche Schönheit der Flusslandschaft für kommende Generationen zu bewahren.
Natur und Technik erleben und verstehen
Je besser wir die Zusammenhänge beider Bedürfnisse verstehen, desto leichter wird es uns fallen, für die Interessen beider einzustehen. Nutzen Sie daher die Gelegenheit, nach einem Kraftwerksbesuch an einem unserer Donaukraftwerke einen Abstecher in die Umgebung zu machen und die Natur- und Pflanzenwelt kennenzulernen.
Das Kraftwerk Ybbs steht an den Toren zum UNESCO-Weltkulturerbe Wachau, durch das sich die Donau in großen Bögen - vorbei an Hügeln und Weinbergen - schlängelt.
Das Kraftwerk Freudenau im Osten Wiens lädt zu einer Weiterfahrt, mit Rad oder Auto, zum Nationalpark Donauauen ein, wo im Winter wie Sommer spannende Erkundungstouren in die Welt der mitteleuropäischen Aulandschaft auf dem Programm stehen.