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05. Juli 2012

Arbeitswege bei VERBUND

Es muss nicht jeden Tag die U-Bahn oder das Auto sein. Wie man sonst noch zur Arbeit kommt, zeigen einige unserer Kollegen und Kolleginnen.

Waldtour zur Arbeit

Sportlich bewegen sich Zeno Schwarzenbeck und Karlheinz Butz täglich mit dem Fahrrad durch den bayrischen Wald. Vom Sportplatz in Gars zum Kraftwerk Teufelsbruck radeln die beiden eine halbe Stunde den Inn entlang, immerhin 7 Kilometer pro Strecke. „Zeno und ich haben uns gegenseitig angespornt, seit 2004 haben wir uns gesteigert, wir fahren jetzt schon 150 Tage im Jahr mit dem Rad zur Arbeit, es geht leider nicht an jedem Arbeitstag.“ Da gibt es vor allem Verschleißerscheinungen beim Fahrrad, denn der sandige Untergrund zerstört so manche Bremse und Kette. Da hilft dann nur mehr eines: das Fahrrad tragen oder schieben.  

Bei Regen sind die beiden noch unterwegs, bei winterlichen Verhältnissen ist jedoch der Inntal Radweg nicht mehr zu befahren, dann nehmen die beiden eine Ausweichstrecke die Straße entlang. Grundsätzlich ist der Winter aber kein Hindernis: „Wichtig ist die Beleuchtung, weil der Weg vor allem im Wald dann sehr dunkel ist.“ 

 

Mit dem E-Bike durch Wien

Silvia Fazekas schwingt sich täglich aufs E-Bike. Die 8 Kilometer lange Strecke von Floridsdorf zu VERBUND befährt sie solange die Temperatur nicht unter minus 5 Grad Celsius sinkt. Dann wird es Frau Fazekas doch ein wenig zu kalt. In die Radgruppe www.radeltzurarbeit.at hat sie sich auch schon eingetragen, mittlerweile hat sie schon 2600 Kilometer gesammelt. „Wichtig ist mir vor allem die Zeitersparnis und die Unabhängigkeit, so brauche ich nur 22 Minuten zur Arbeit, anstatt 45 Minuten öffentlich.“

Früh am Morgen, bereits um 5:45 Uhr, macht sie sich auf den Weg. „Im Winter brauche ich sogar zwei Zusatzlampen.“ Um den Akku zu schonen kann man natürlich auch in die Pedale treten. Doch der Antrieb ist sauber, denn den Akku lädt sie zu Hause mit Strom von VERBUND. 

 

Flotte Beinarbeit 

Die leidenschaftliche Läuferin Barbara Gaida hat sich schon 19 Mal der Herausforderung eines Marathons gestellt. „Regelmäßigkeit ist wichtig, damit man sich kontinuierlich steigern kann.“ Zwischendurch läuft sie sogar in der Früh zu Arbeit: „So ist man richtig frisch und munter am Morgen.“ Voller Elan in den Arbeitstag starten, das gelingt Frau Gaida mit Bewegung sehr gut.

„Ich habe erst mit 30 begonnen, man muss es einfach nur wollen.“ Seit einem Jahr organisiert Frau Gaida auch den Lauftreff.  Dienstag und Donnerstag Abend läuft sie mit einer kleinen Runde durch die grüne Wildnis des Praters. „Ich laufe dann oftmals schon vom Büro in der Wiener Innenstadt los und treffe die anderen dann im Prater.“ Trainiert wird für den Wien Marathon, den Night Run oder auch den Frauenlauf. „Wer einfach nur so Lust hat läuft natürlich auch mit, es geht ja schließlich beim Sport um den Spaß an der Sache.“ 

 

Jahrzehntelange Freundschaft mit zwei Rädern

Karl Schwabel radelt von Heiligenstadt 7 Kilometer zur Arbeit, schon vom ersten Tag an: „Bereits 1988 bin ich mit dem Rad zum Vorstellungsgespräch bei VERBUND gefahren.“ Herr Schwabel weiß um den Luxus der frischen Luft: „Der Fahrtwind kühlt, das ist viel besser, als in der U-Bahn.“ Von März bis Oktober ist er am Rad unterwegs. „Vor einem Vierteljahrhundert bekam ich mein erstes Mountainbike, damals ist mir das sogar aus Südtirol geliefert worden, ich war einer der ersten, der so etwas in Wien besessen hat.“

Fahrradfahren hat bei Herrn Schwabel also Tradition. Früher hat er viele Touren gemeinsam mit Kollegen und dem Kultur- und Sportverein von VERBUND unternommen. Ob durch den Wienerwald, die Toskana oder quer durch Zypern, mit seinem Fahrrad hat er schon viel erlebt. Und tagtäglich übt er sein Hobby am Weg zur Arbeit aus.