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Heuer im Herbst sind unsere Taucher im Einsatz: Die ersten Revisionen an Wehrfeldern, Maschinen und Schleusen haben bereits in den Donaukraftwerken Abwinden-Asten und Wallsee-Mitterkirchen begonnen.

In Abwinden-Asten soll Wehrfeld 4 bis Anfang Oktober saniert werden. Dazu muss aber zu allererst ein Dammbalken gesetzt werden, der das Wasser vom Wehrfeld des Kraftwerkes abhält.

 

Ein Spezialist taucht bis auf 15 Metern Tiefe ab. Die Scheinwerfer auf seinem Tauchhelm bieten Sehhilfe.

 

 

Er tastet das Bauwerk ab, kontrolliert den Wehreinlauf und reinigt die Dichtfläche, damit die Wehranlage mit den Schwimmdammbalken abgedichtet werden können. Die Taucher sind mit der Anlage vertraut und im Vorhinein über das Bauwerk im Wasser informiert.

 

Das Tauchteam besteht aus dem Taucher, einem Kollegen, der die Schlauchleine hält und einem weiteren Kollegen, der den Kompressor (Sauerstoff) überwacht und mit dem Taucher in Funkverbindung steht. 

 

60 Tonnen am Schwimmkran

Hat der Taucher seine Arbeit erledigt, kommt der VERBUND-Schwimmkran zum Einsatz.

 

Er bringt im Unterwasserbereich die 60 Tonnen Dammbalken und setzt diese langsam und vorsichtig übereinander.

 

Im Oberwasserbereich übernimmt der Portalkran das Setzen der Dammbalken.

 

Bis Weihnachten sollen die ersten Revisionsarbeiten an beiden Kraftwerken abgeschlossen sein. Im Jänner 2013 folgen die nächsten Anlagenteile.