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06. Februar 2013

Die Architektur der bayerischen Innkraftwerke

100 Jahre Kraftwerksbau - dargestellt an unseren Innkraftwerken. Die Bauten beeindrucken nicht nur mit ihrer Größe und der sichtbaren Beherrschung des Wassers, sondern sind auch zu Ausflugszielen für den Tourismus geworden.

Frühe Stromproduktion am Inn
Die Geschichte der Stromproduktion am Inn begann 1915 mit den Gebrüdern Giulini, die auf der Suche nach einem neuen Werkstandort in Süddeutschland waren.
Knapp ein Jahr später, am 16. Oktober 1916 reichte der Wasserbauingenieur Rudolf Schmick den Projektplan für ein Kanalkraftwerk in Töging ein; 1917 wurde mit der Gründung der „Innwerk, Bayerische Aluminium AG“ der Grundstein für die Innkraftwerke gelegt.
Nach kriegsbedingten Verzögerungen und rund 5 Jahren Bauzeit ging das Kraftwerk am 22. Dezember 1924 offiziell in Betrieb.

Ein 20 km langer Werkskanal, ein Krafthaus mit 15 Maschinensätzen und eine Gesamtleistung von 85.300kW machten Töging damals zum größten Kanalkraftwerk Mitteleuropas.

Bis heute ist Töging das einzige Ausleitungskraftwerk am Inn. Alle später errichteten Anlagen wurden als Buchten- oder Pfeilerkraftwerke ausgeführt. So auch das Kraftwerk Gars.