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20. Februar 2013

Himalaya unter Strom

Wir alle nutzen täglich Strom zum Heizen, Waschen oder Kochen – für unser Leben ist er wertvoll und unentbehrlich. Dabei vergessen wir oft, dass ein Stromanschluss für viele Menschen gar nicht selbstverständlich ist.

Weltweit muss noch jeder Fünfte ohne Elektrizität auskommen. Rund 3 Mrd. Menschen kochen und heizen auf offenen und damit oft gesundheitsschädlichen Feuerstellen. Bis 2030 soll die von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ins Leben gerufene Initiative „Nachhaltige Energie für alle“ umgesetzt werden.

Das Ziel: Jeder Erdbewohnerin und jedem Erdbewohner den Zugang zu sauberem Strom zu ermöglichen – gekoppelt mit mehr Energieeffizienz. Doch wo soll man mit dem Ausbau beginnen?

Das Land des Donnerdrachens setzt auf Wasserkraft

Ein Beispiel bietet Bhutan. Das Land nimmt den Fortschritt selbst in die Hand und arbeitet emsig an einer flächendeckenden Stromversorgung. Bereits 2013 will das Königreich die Lebensqualität der 700.000 Einwohnerinnen und Einwohner durch den Zugang zu Strom verbessern.

 

 

Mit österreichischer Unterstützung  wurden die Wasserkraftwerke Basochhu und Dagachhu errichtet. Diese versorgen mit 1.500 Megawatt Leistung  vier Fünftel der Haushalte und erwirtschaften fast ein Fünftel des BIP. Weitere Minikraftwerke und Fotovoltaik-Anlagen bringen den wertvollen Strom auch in die abgelegenen Täler und versorgen die Haushalte dort mit Licht und Energie zum Leben.  

 

 

Ihr interessiert euch für dieses Thema? Auf www.entwicklung.at/themen/energie findet Ihr Beispiele für den weltweiten Ausbau von Energie.