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15. März 2013

Mit den Höhenarbeitern am Kraftwerk Dürnrohr

Die Sicherheit unserer Kraftwerke, aber vor allem unserer Mitarbeiter, die Tag für Tag wertvolle Arbeit in den einzelnen Werken liefern, ist uns wichtig. Deshalb wird jedes Kraftwerk mehrmals im Jahr genauen Kontrollen unterzogen.

So auch das VERBUND-Kraftwerk Dürnrohr im Tullnerfeld. Zur Kontrolle und Sicherung von Fassadenteilen in eine Höhe von bis zu 100 m werden speziell ausgebildete Höhenarbeiter beauftragt.

 

Dieses Mal kommen Mike Bauer und sein Team allerdings nicht alleine. Cathy Zimmermann, ORF-Moderatorin und „Dancing Star“ begleitet die 3-köpfige Gruppe um sich für die ORF-Dokusoap „Die härtesten Jobs Österreichs“ dem Abenteuer „Höhe“ zu stellen.

Von den Felsräumungsarbeiten in der hohen Wand am Vortrag etwas geschwächt, aber mit umso mehr Höhenerfahrung und Motivation, geht es nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung durch die Betriebsleitung auf eine Arbeitshöhe von 90m. Höhenangst ist ab jetzt Fehl am Platz!

Ab jetzt geht’s nur noch runter

 

Reinzwingen in den Sicherheitsgurt – oder „sexy Korsett“ wie Cathy Zimmermann es nennt- Helm auf, anseilen und „ran an die Arbeit“. Erst einmal über die Fassade geklettert, gibt es kein Zurück mehr. Ab sofort gilt es 90m Vertikale zu bezwingen. Doch fand Cathy zwei Tage zuvor das Abseilen von einem 28m Kran noch lustig und ein „geiles Gefühl“ und dachte nach den anstrengenden Felsräumungsarbeiten am Vortag „Schlimmer geht’s nicht mehr“, wird sie nun eines besseren belehrt.

 

An der Wand hängend sind die Höhenarbeiter schutzlos dem Wetter ausgesetzt. Vor allem der immer stärker werdende Wind und leichtes Schneetreiben verursachen eine unangenehme Kälte und schlechte Sicht. „Sudern hilft eh nichts“, so Cathy und mit kalten Fingern macht sie sich an die Arbeit.

 

Handwerksarbeiten wie Schrauben festdrehen oder einbohren sind schon am Boden anstrengend, aber in 90m Höhe und bei widrigen Wetterbedingungen eine echte Herausforderung. Möglichkeiten für eine Pause gibt es nicht.

 

Meter für Meter arbeitet man sich die Fassade hinunter, überprüft jeden Zentimeter auf eventuelle Sicherheitsrisiken. Erst als aufgrund des immer heftiger werdenden Windes ein Weiterarbeiten nicht mehr möglich ist, seilt man sich die restlichen Meter ab.

 

Für Mike Bauer und sein Team ist es ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag unter normalen Bedingungen. Für Cathy Zimmermann eine besondere Herausforderung und ein einmaliges Erlebnis in einem der „härtesten Jobs Österreichs“.