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20. Juni 2013

Hochwasser: Tiere in der Au

Die Wassermassen ziehen sich aus den Donau-Auen nur langsam zurück und hinterlassen einiges an Verwüstung: neben Schlamm gibt es Berge von Treibgut. Die Tierwelt findet schrittweise zurück in die Lebensräume.

 

Fischreiher nutzten die Tage des zurückgehenden Hochwassers für einen Ausflug an Land. Wann sonst gibt es für den Vogel die Gelegenheit, im Maisfeld auf Fischfang zu gehen?

 

Wesentlich härter traf es den Wildbestand. Für Überschwemmungen wurden bereits beim Bau der Donaukraftwerke so genannte Rettungshügel angelegt: künstliche Aufschüttungen im Auwald, der Tieren eine Rückzugsmöglichkeit bietet. Als solche wäre auch die Zufahrtsstraße für die Kraftwerke wie in Altenwörth geeignet. Viele Tiere suchten hier Schutz vor den Wassermassen, flüchteten aber immer wieder vor Schaulustigen ins Wasser zurück.

 

Da nützten auch die Straßensperren der Gemeinden wenig. Zu verlockend war das spektakuläre Hochwasser für viele Neugierige, die nicht ahnen, wie gefährlich ihr Verhalten für das Wild in der Au sein kann.