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Zwei Mitarbeiter, zwei Karrieren: Peter Hegny und Christian Skof haben ihre Chance bei VERBUND genutzt. Jeder auf seine Art und Weise. Ein spannender Einblick in den Kraftwerksalltag, vom Euphrat bis zur Donau.

„Rückblickend würde ich nichts anders machen.“ Hier sind sich die VERBUND-Mitarbeiter Peter Hegny und Christian Skof einig. Wir haben sie gefragt, was sie bei Österreichs führendem Stromunternehmen alles erlebt haben – und welche Tipps sie anderen mitgeben.

Von der Türkei zum Revisionsmeister

Eine Ausbildung bei VERBUND – daran führte für Christian Skof kein Weg vorbei. Der Kärntner entschied sich 1998 für die Lehre zum Betriebselektriker und Maschinenschlosser: „Das Besondere war, dass man einen Doppelberuf lernen kann. Und das wollte ich unbedingt.“ Mittlerweile hat der 32-Jährige einen steilen Karriereaufstieg hinter sich: 5 Jahre lang war er Meister der Mechanischen Werkstätte des Kraftwerks Birecik in der Türkei, heute ist er Revisionsmeister des Kraftwerks Greifenstein in Niederösterreich. Als Servicemeister ist er für dieses ebenso wie für Freudenau, Nußdorf und Altenwörth zuständig.

Vom Aufenthalt in der Türkei hat der Kärntner enorm profitiert: „Das war eine spannende Erfahrung, von der ich viel mitnehme. Die Arbeiter, die ich angeleitet habe, hätten meine Väter sein können. Aber man muss lernen, sich durchzusetzen.“ Skof hat eben keine Scheu, Verantwortung zu übernehmen. Nach Birecik bekam der begeisterte Triathlet die Chance, die Revision in Greifenstein zu leiten – dort koordiniert er bis zu 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein großer Aufstieg, der zeigt, welche Möglichkeiten eine Lehre bei VERBUND bietet.

Mit dem Kraftwerk aufgewachsen

„Christian Skof ist ein junger, dynamischer Kollege mit viel Potenzial“, sagt Peter Hegny. Der 59-jährige Betriebsingenieur der Kraftwerke Altenwörth und Greifenstein blickt selbst auf eine lange Karriere bei VERBUND zurück. Sein erstes Ferialpraktikum hat der Niederösterreicher im Kraftwerk Ybbs-Persenbeug absolviert. „Die Donau wird mich nie mehr verlassen“, meint er und lacht. Die Beziehung zum Fluss prägt Hegnys Leben. Nach der HTL für Elektrotechnik war der begeisterte Jäger und Angler Praktikant in Altenwörth – damals noch auf der Baustelle.

„Ich habe die Chance bekommen und das Kraftwerk von der Pike auf kennen gelernt. Jetzt bin ich immer noch hier und habe nach wie vor eine riesige Freude an meiner Arbeit“, erzählt Hegny. In seinem ersten Jahr bei VERBUND, 1976, wurden Schäden an den Generatoren festgestellt. Die älteren Kollegen waren verzweifelt, der junge Peter Hegny hat es positiv gesehen: „Ich hätte keine bessere Möglichkeit gehabt, das Kraftwerk und die Maschinen genauer kennenzulernen. In jedem Nachteil liegt auch ein Vorteil – und eine Chance.“ Lehrlingen bei VERBUND rät er deshalb, wachsam zu sein und alle Möglichkeiten zu nutzen.

Abwechslung und Spannung im Job

Nach 38 Dienstjahren kennt Hegny fast jede einzelne Komponente des Kraftwerks. „Da öffnet sich bei mir ein Bilderbuch im Kopf.“ Die Begeisterung, mit der er erzählt, ist ansteckend. „In einem Kraftwerksbetrieb kommt alles vor: In der Elektrotechnik von der Steckdose im Büro bis zur Hochspannungsschaltanlage, im Maschinenbau von der kleinen Schraube bis zum 150-Tonnen-Teil“, konstatiert Hegny. Das zeigt, dass eine Karriere bei Österreichs führendem Stromunternehmen vor allem Abwechslung bietet.

Die Vielfalt ist ein Pluspunkt, der die Arbeit so spannend macht. Bei einer Lehre bei VERBUND erlernt man nicht nur zwei Berufe, z.B. Elektrotechnik und Metalltechnik, man bekommt neben einer profunden Ausbildung auch gute Perspektiven geboten. „Es öffnen sich immer Türen im Unternehmen“, spricht Skof über seine Erfahrungen. Er rät jungen Leuten, flexibel und zielstrebig zu sein: „Geht einfach euren Weg!“ Neugierig geworden? Weitere Informationen zur Karriere bei VERBUND findet ihr auf der Website – ergreift die Chance!