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23. September 2014

Doris auf Elektroauto-Sternfahrt nach Brüssel

Doris startete mit VERBUND-Kollegen im Rahmen der Green eMotion Elektroauto-Sternfahrt in Richtung Brüssel um zu zeigen dass Roaming bereits funktioniert und Elektroautos einfachen und grenzenlosen Zugang zu Ladeinfrastruktur und den damit verbundenen Dienstleistungen quer durch die gesamte Europäische Union haben.

VERBUND stellte eines von fünf europäischen Teams, die Mitte September an der Green eMotion Elektroauto-Sternfahrt nach Brüssel teilnahmen. Mit dem Opel Ampera aus dem hauseigenen Fuhrpark startete das VERBUND-Team in Richtung Brüssel.

Die erste europäische E-Sternfahrt sollte zeigen, dass Roaming bereits funktioniert und Elektroautos einfachen und grenzenlosen Zugang zu Ladeinfrastruktur und den damit verbundenen Dienstleistungen quer durch die gesamte Europäische Union haben.

Zwei Tage lang war unser E-Team unterwegs und kann einiges berichten. „Natürlich gibt es noch einige Herausforderungen auf dem Weg zur Massentauglichkeit der Elektromobilität,“ erzählt Gerlinde Gänsdorfer von der Reise nach Brüssel. „Es war gar nicht leicht die Ladestationen zu finden, obwohl wir exakte Koordinaten hatten. Sie stehen einfach in der Landschaft, auf Parkplätzen oder in Parkgaragen und sind nicht ausgeschildert. Es gibt praktisch keine Markierung für Ladeinfrastruktur. Das kann für E-Mobilisten zur Nervenprobe werden, wenn sich der Ladezustand der Batterie gegen 0 bewegt.“

So waren die Wege der e-mobilen VERBUND Sternfahrer auf der Suche nach einer Ladestation oft unergründlich.

„Wenn die Ladestationen dann gefunden waren, ging der Ladestrom bei der Fahrt in Deutschland, den Niederlanden und Belgien dank Roaming nicht aus. Das Laden funktionierte, wenngleich auch verschiedene Systeme existieren. So erfolgte das Laden in Österreich und Belgien mit RFID-Karte; in Deutschland funktionierte das Freischalten über eine Handy-App des Projektpartners,“ freut sich Gerd Schauer, Projektleiter für das Green eMotion Projekt bei VERBUND.

Damit war die Reise nach Brüssel, ein Erfolg, der im Rahmen eines gemeinsamen Events mit Sim Kallas, EU Vizepräsident und Kommissar für Transport, den Projektpartnern und den E-Teams, die aus Belfast, Hannover, Mailand, Straßburg und Wien angereist waren, publikumswirksam gefeiert wurde.

Über Green eMotion: Das größte europäische Forschungs- und Entwicklungs­projekt für Elektromobilität, untersucht, welche Voraussetzungen in der Europäischen Union erfüllt sein müssen, um einen komfortablen grenzüberschreitenden Verkehr mit Elektroautos zu realisieren. Dabei werden vor allem europaweit einheitliche Prozesse und Standards definiert, mittels derer grenzüberschreitende IT-Lösungen entwickelt werden können. Green eMotion ist eine auf vier Jahre angelegte länderübergreifende Initiative zur Förderung der Elektromobilität in ausgewählten europäischen Modellregionen. 42 beteiligte Industrie- und Automobilunternehmen, Stromunternehmen, Stadtverwaltungen und Universitäten sowie Prüf- und Forschungseinrichtungen bringen ihr Wissen ein, tauschen Erfahrungen aus, erweitern dadurch das gemeinsame Verständnis und Know-how. Das Projektvolumen ist auf 42 Mio. Euro ausgelegt, von denen die EU bis zu 24 Mio. Euro beisteuert.

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