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04. Dezember 2014

Strom für alle

VERBUND nimmt soziale Verantwortung ernst. Unter dem Motto „Strom zum Leben“ engagiert sich unser Unternehmen mit verlässlichen Partnern wie der Caritas und Diakonie gleich in mehreren Corporate-Social-Responsibility-Projekten (CSR).

Häufig geht ein unterdurchschnittliches Einkommen mit einem überdurchschnittlichen Energieverbraucheinher. Der VERBUND-Stromhilfefonds der Caritas ermöglicht betroffenen Menschen deshalb seit 5 Jahren professionelle Energieberatung, einfachen Gerätetausch und Überbrückungsfinanzierungen für ihre Stromrechnungen. 

Doppelte Hilfe
Der Fonds hilft doppelt und nachhaltig – den Menschen in finanzieller Notlage und dem Klima. Dies wird mit drei konkreten Maßnahmen erreicht: Mit einer finanziellen Soforthilfe können offene Stromrechnungen beglichen werden. Bei der Energieberatung durch professionelle Energieberaterinnen und -berater werden vor Ort im jeweiligen Haushalt gemeinsam Energiefresser identifiziert und eliminiert. Dank des Partners Bosch-Siemens-Neff gibt es außerdem die Möglichkeit, stromfressende alte Elektrogeräte auszutauschen, ohne dass den Klienten dadurch Kosten erwachsen. Seit mittlerweile 5 Jahren hilft der VERBUND-Stromhilfefonds der Caritas sozial benachteiligten Menschen in Österreich in allen Energiefragen. Das Angebot gibt es bei den 36 Sozialberatungsstellen der Caritas in ganz Österreich. Insgesamt konnte im Rahmen der Initiative bisher knapp 2.000 Haushalten mit rund 5.000 Personen geholfen werden.

Energiearmut ist ein Problem

Der VERBUND-Stromhilfefonds der Caritas wurde vom Österreichischen Institut für Nachhaltige Entwicklung (ÖIN) wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Die Ergebnisse der Studie bestätigen die Erfahrungen der Betreuer in den Sozialberatungsstellen: Energiearmut ist ein gesellschaftliches, aber auch gesundheitliches Problem, das die ganze Familie betrifft. Ein Drittel der Befragten gibt an, die Wohnfläche im Winter nicht so warmhalten zu können, dass sie sich wohlfühlen, und klagt über Schimmel in der Wohnung. Viele Wohnungen sind generell mangelhaft, die Fenster und Türen undicht. Über 70 % der Befragten haben Schwierigkeiten beim Bezahlen der Energierechnung. Den dringlichsten Unterstützungsbedarf gibt es laut der Untersuchung beim Tausch energieintensiver Geräte, bei der Beratung bezüglich des Heizens und beim Wohnungswechsel. Die Ergebnisse der ÖIN-Studie sind eine klare Bestätigung für die Ausrichtung des VERBUND-Stromhilfefonds und ein Auftrag für die Zukunft.