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24. September 2015

energy2050: Am Marktplatz Energiezukunft: Was wollen Kunden, was kann die Branche?

Alle zwei Jahre veranstaltet VERBUND Österreichs wichtigste Energie-Konferenz "energy2050", auf der hochkarätige Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft über die Zukunft der Energie diskutieren. Begleitet uns live durch drei spannende Konferenztage!

Tag 2: Kunden, Kapital und Start-up Pitch

Der zweite Tag in Fuschl bei der energy2050 verspricht Spannung bis zum Schluss: Am Vormittag stehen Kunden und Kapital im Vordergrund, der Nachmittag gehört den Jungen Wilden: beim Start-up Pitch kämpfen fünf junge Unternehmen aus der Energiebranche um die Gunst der Investoren- und um 25.000 Euro Startkapital von VERBUND.

09:00 Uhr Ray Hammond, Zukunftsforscher, eröffnet den zweiten Tag

Was wird der Kunde in 30 Jahren wünschen? Was sind die generellen Trends, auf die wir uns einstellen sollten?

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6 Megatrends listet Ray Hammond auf:

1) Ungleiche Bevölkerungsentwicklung von 7 Mrd. Menschen auf 2030 8,2 Mrd und 2050 über 9 Mrd. Menschen. Versteckt darin sind sozialer und demographischer Wandel. Europa ist eine alternde Gesellschaft, wie alle anderen entwickelten Staaten. „Economic regeneration of tired old europe: renewables“ Die USA machen es vor- sie fragen Neuankömmlinge, ob sie Amerikaner werden wollen. Großbritannien hat diese Gelegenheit versäumt. Die Energienachfrage wird sich in den nächsten 5 Jahren verdoppeln- das ist gewaltig.

2) Klimawandel wird die globale Tagesordnung nicht mehr verlassen und in der Mitte des Jahrhunderts das beherrschende Thema werden.

3) Damit einher geht die Energiefrage: woher nehmen, ohne das Klima weiter zu belasten? Bis 2050 werden fossile Energieträger weiterhin substanziell bleiben, so Hammond.

4) Globalisierung- die moderne Globalisierung ist erst 20 Jahre alt. Sie ist nicht zu stoppen und wird weiter bestimmend bleiben. Sie wird sich aber umkehren: die entwickelnden Länder investieren in der entwickelten Welt- bisher war es umgekehrt.

5) Verschiedene wissenschaftliche Durchbrüche in der Gesundheitsvorsorge und Medizin. Aber DNA, Stammzellenforschung und Nanomedizin streift das wird Ray Hammond heute lediglich. Sicher ist, dass sich die Lebensdauer der Menschen um etwa 20 Jahre verlängern wird. Ein bisschen mehr in die Pension investieren wäre jetzt schon ratsam, so Hammond.

6) Technologischer Fortschritt in Informationstechnologie und wird für den Energiemarkt besonders treibend werden und sind besonders schwierig vorherzusagen- „the joker in the pack“, so Hammond. Die Fusionsenergie könnte dazu gehören- doch das tut sie seit dreißig Jahren. Wenn sie kommt, wird sie weder billig und schon gar nicht gratis sein, ist Hammond überzeugt und vor dem Ende des Jahrhunderts wird sie nicht zur Verfügung stehen.

Vor diesem Hintergrund: was erwartet der Kunde in 30 Jahren? 

1) Energy security or continuous energy. Lights must not go out. (Da wird sich nichts ändern.)

2) Energy at reasonable costs (auch nicht neu).

3) Die Energie MUSS sauber sein- das wird sich ändern, ist Hammond felsenfest überzeugt.

Energie wird „from dumb to smart“. In 30 Jahren wird Energiespeicherung überall verbreitet sein, möglicherweise unterstützt durch Supraleiter. Grenzüberschreitender Energieaustausch wird Realität sein. Es handelt sich um ein politisches, nicht technisches Problem, ist Hammond überzeugt und bekommt Szenenapplaus.

Smart Networks werden zeitgleich miteinander kommunizieren und die so gewonnene Flexibilität wird unverzichtbar. Von „Micro-Hydro“ erwartet sich Ray Hammond einiges- es ist die beste und effizienteste Energieform.

09:30 Uhr Wolfgang Mauch, Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V.

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Wolfgang Mauch von www.ffe.de gibt zu bedenken: „Wir können nicht reich bleiben, wenn die anderen nicht arm bleiben.“ Woher kommt also die Energie für 400 Mio. Europäer mit 60 Mio. Autos, wenn es 200 Mio. Autos werden könnten. Wie sollen diese anders fahren als mit Elektrizität? Ist es überhaupt möglich? 25% des Endverbrauchs an Energie ist Strom. Doch wie schaut es aus mit der Akzeptanz für Klimaschutz, wenn es um regenerative Stromerzeugung geht?

Jeder kennt die Nachbarschaftsproteste gegen Windräder, erinnert Mauch. Und wenn die Anrainer dafür sind, protestieren Umweltschutzbehörden, zB beim Netzausbau. Damit kommt Wolfgang Mauch zum Dilemma des Klimaschutzes, den er wie das bekannte „Gefangenendilemma“ aus der Spieltheorie konstruiert. Die bestmögliche Lösung wäre die Kooperation aller Stakeholder. Die Gefahr von Trittbrettfahrern ist groß und der Anreiz verlockend, sich auf andere zu verlassen.

Beim Kunden ist ein Widerspruch: CO2-Fußabdruck ist nicht entscheiden, derzeit ist der Preis noch entscheidend. Für CO2 gibt es zwar ein Preisregime (Emissionszertifikate), doch es beeinflusst das Käuferverhalten nicht. Mauch schlägt vor, den Treibstoff „mit einem Zehnerl“ (bayrisch für Sondersteuer) pro Liter zu besteuern und damit Elektromobilität zu fördern, aber das nur am Rande. Die CO2-Kosten sollten für den Kunden transparent, also sichtbar sein, um einen Verhaltenswandel anzustoßen. „Personal Carbon Trading“ lautet das (nicht bayrische) Schlagwort. Zusammengefasst: Der Ausweis von Emissionen im Haushalt sollen erfasst werden  und so die Akzeptanz der Kunden positiv beeinflussen- freiwillige Anreize reichen einfach nicht aus, ist Wolfgang Mauch überzeugt.

10:00 Uhr Alexander Zeh, Geschäftsführer von Gfk Austria "Finance goes digital"

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Alexander Zeh von www.gfk.com gibt einen Einblick über eine Branche, in der die Digitalisierung schon weit fortgeschritten ist: das Bank- und Versicherungswesen. Neue Technologien drängen jeden Tag auf den Markt und suchen nach Kapital (wir reden ab 16 Uhr davon), Zahlungsströme und Finanzdienstleistungen sind digital. „Banking is essential, banks are not.“ (Bill Gates)



Beratungsgespräche starten heute auf anderem Niveau als noch vor wenigen Jahren. Konsumenten sind permanent online und informierter denn je. Mehr als 70% der Menschen nutzen mehrere Online-Anwendungen gleichzeitig. Marken-Erlebnisse und Erfahrungen sind die wichtigsten Entscheidungen bei Dienstleistungen (im Bankwesen). Wie ist das in der Energiewirtschaft? „Wenn es uns gelingt, ein einzigartiges Erlebnis zu schaffen, sind 50% der Verbraucher bereit, dafür auch mehr zu zahlen,“ so Alexander Zeh.

10:15 Uhr Clemens Triebel, Chief Visionary Officer Younicos AG "Stromspeicher im neuen Energiemarkt"

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Clemens Triebel von younicos: "Es ist schwierig für mich, in Österreich vorzutragen, weil bei Euch ist alles in Ordnung“. „Mein Lieblings-Atomkraftwerk steht in Zwentendorf“, schmeichelt sich Triebel gleich zu Beginn seines Impulsreferates in die Herzen der Einheimischen.

Was passiert, wenn eine Insel einen immer höheren Anteil an Erneuerbaren bekommt? Wir haben das im Labor nachgebaut und schrittweise die Grundlast herausnehmen und die Reaktionserfordernisse auf Schwankungen getestet. Die „Insel“ mit einem Erneuerbaren-Anteil von 15% simuliert noch nicht dem europäischen Stromnetz (nur 8% Erneuerbare europaweit). Speicher müssen das System ausgleichen. Die große Überraschung war die geringe Kapazität des Speichererfordernisses für die Labor-„Insel“: drei Stunden würden schon reichen.



Must-Run-Kapazität in Deutschlang: 30 GW. Immer, wenn die Windenergie hereinkommt, brechen die Strompreise ein bis zu Negativpreisen. Es muss Strom abgeregelt, also abgeschaltet werden (technologisch geht es auch nicht anders bei dezentraler Erzeugung), wird aber weiter vergütet- absurd, so Triebel. Der Jahresschaden, also volkswirtschaftlicher Verlust beziffert Triebel 1 bis 3 Mrd. Euro für Deutschland, je nach Berechnungs-Modell.



Daher tut Speicherung not- und es ist weder unfinanzierbar noch utopisch. Der Platzbedarf für 1 GW entspräche 50 Sporthallen in ganz Deutschland verteilt. Im Windschatten der Autoindustrie tut sich bereits viel, auch was Fortschritt bei Lebensdauer und Ladezyklen angeht. Mit dieser selbst für Branchenkenner verblüffenden Feststellung geht das Publikum in die Kaffeepausen-Diskussion.

11:00 Uhr Elevator Pitch Talk "Ist es noch Strom? Welche Anforderungen hat der Kunde an den Energieanbieter der Zukunft?"

Es diskutieren Michael-Viktor Fischer (Geschäftsführer SMATRICS), Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß (CEO/CFO Fronius International GmbH), Günter Krupitza (Geschäftsführer SOLAVOLTA Energie- und Umwelttechnik GmbH), Gerhard Marterbauer (Partner Leader Energy & Resources, Deloitte Österreich), Gerd Pollhammer (Leitung Energy Management Division CEE, Siemens AG Österreich) und Michael Strebl (Geschäftsführer Salzburg Netz GmbH).

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Michael Strebl berichtet von ersten Leuchtturmprojekten in Salzburg. Wenn man Kunden den Mehrwert erläutern kann, funktioniert es. Begleitet wurden die Projekte sogar mit sozialwissenschaftlicher Untersuchung, um die Akzeptanz zu erfassen.

Was die Telekommunikationsbrache hinter sich hat, steht der Energiewirtschaft erst bevor, so Strebl. Es gehe nicht nur um Energielieferung, sondern darum, das System zu managen. Spannend: warum nicht den Kunden für netzfreundliches Verbraucherverhalten belohnen? Ein Beispiel wäre die Optimierung der Eigenerzeugung in einem Smart Home- die Hauserzeugung könnte dem Netzbetreiber zB Blindleistung zur Netzregelung zur Verfügung stellen.

Gerhard Marterbauer darf schon etwas aus einer neuen Studie von Deloitte berichten: Smart Energy, Prosuming und Elektromobilität sind kein Oberschichtenphänomen (mehr). Quer durch Österreich wurden Bedürfnisse der Kunden erfasst. Dezentrale Erzeugung ist „in“. Kunden sind sehr aufgeschlossen für neue Angebote, aber die Bedürfnisse sind unterschiedlich und viel mehr zu berücksichtigen als in der Vergangenheit.

Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß kann sich noch an die Zeit erinnern, als Solar ein Minderheitenprogramm für „Spinner“ war (gar nicht so lange her). Der Umgang mit Strom ändert sich: E-Mobility verändert das Fahrverhalten, Prosuming geht einher mit einem gesellschaftlichen Wandel. Bemerkenswert: die Mundpropaganda durch Kunden ist wertvollster Verbreitungskanal. Das Thema, dass an Erneuerbare anschließt, ist die Speicherung der überschüssigen Energie. Die „Speicherwelle“ baut sich gerade auf, so Engelbrechtsmüller-Strauß.

Viktor Fischer betreibt Österreichs einziges flächendeckende Schnellladenetz. „Wir merken, dass es zu brodeln beginnt“, beschreibt er die Stimmung der E-Mobilisten. Die E-Mobilität wird immer mehr zum Treiber der Energiewende. Die Elektro-Autos als Speichermedium für Erneuerbare ist nur eine Frage der Masse (und damit der Zeit). Autos können nicht nur Speichern- sie können natürlich auch ins Netz einspeisen, gibt Fischer zu bedenken.

Günter Krupitza erinnert sich an die schwierigen Anfangsjahre der Solarstromerzeugung. „Mittlerweile ist es ein Produkt, das zu einem neuen Haus einfach dazugehört“, fasst er die Entwicklung zusammen. Überraschend: wenn sich eine Anwendung nicht rechnet, ist das Interesse daran groß- weil es dem Kunden etwas wert ist.

Gerd Pollhammer von Siemens weist auf den technologischen Wandel hin, der noch nötig ist. Die Ingenieursleistung kann schon vieles in der Digitalisierung leisten, aber es muss mehr Informationsarbeit beim Endkunden geschehen, wie das Beispiel Smart Meter zeigt. Mancherorts herrscht noch Misstrauen über die Funktionalität der Smart Meters, dabei bieten sie als Endgerät eine Fülle von Vorteilen für den Konsumenten.

12:00 Uhr "Die Sponsoren des Marktes: Fokus Money"

Ingo Becker (CFA Head of Utilities Sector Research, Kepler Cheuvreux) präsentiert die Sicht des Kapitalmarktes. Patrick Mijnals Geschäftsführender Gesellschafter, bettervest GmbH) stellt Crowdinvesting-Plattformen für Energieeffizienz-Projekte vor.

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Ingo Becker betont, dass er aus der Analysten-Sicht spricht (aber es braucht sich deswegen niemand fürchten), nicht unbedingt deckungsgleich mit der Sicht eines Investors. Die Versorgerbranche ist vom Strompreis getrieben. Die regulierten Durchschnittskosten wurden durch Grenzkosten gesetzt, die Branche spricht vom „Merit-order-Prinzip“. Deregulierung in den 1990ern brachte zunächst Preiseinbruch und Investitionsbremsen. Bei steigenden Preisen wurde nach der Jahrtausendwende dank steigender Preise wieder investiert. Das war folgerichtig, politisch gewollt und damit selbstverständlich. Die Kohlepreise stiegen, CO2-Preise wurden eingeführt und die Lehmann-Pleite noch in weiter Ferne. Die Rechnung war erst danach fällig. Die Industrieproduktion war im freien Fall und damit die Nachfrage nach Strom. Der Strommarkt taumelte über Nacht in eine Überangebotssituation- und wird sich davon langfristig nicht überholen, betont Ingo Becker (Finstere Mienen im Saal.) Die Zeit der Strom-Knappheit ist vorbei. Kann nun der Strompreis von derzeit 30 auf 20 Euro/MWh sinken? Ist nicht vollkommen auszuschließen, so Ingo Becker vorsichtig. (Noch finsterere Mienen im Saal.)

Der Übergang von traditioneller Energie zu Erneuerbaren wird sich weiter ziehen und es für etablierte Versorger weiterhin strukturell schwer machen, so das nüchterne Urteil des Analysten.

Sogar das Berichterstatterteam hat sich eine kleine Pause verdient. Schließlich wird der Nachmittag noch spannender.

14:00 Uhr Präsentation "Kunden und Energieanbieter schaffen Flexibilität: Die Bedeutung von Demand-Response im internationalen Kontext"

David Brewster (President and Co-Founder, EnerNOC, Inc., USA) stellt vor, welche Erfahrungen und Ansätze aus dem Demand Response (D/R) Management sich von den USA auf Europa übertragen lassen.

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www.enernoc.com hilft Kunden, ihre Energieflüsse zu optimieren. Je nach Kundengröße geht es um Energie-Effizienzberatung bis zur Demand-Response-Lösungen zur Flexibilisierung. Beim modernen D/R profitieren alle Teilnehmer, vom Erzeuger über den Netzbetreiber bis zum Kunden, führt Brewster aus. PJM, der größte Netzbetreiber der USA, dient Brewster als beeindruckendes Fallbeispiel: durch D/R-Optimierung konnte 11,8 Mrd USD bei der Kapazitätskosten eingespart werden. 10% von 107 GW Leistung wurde dank D/R eingespart. Andere Fallbeispiele aus Südkorea und Neuseeland unterstreichen: D/R ist eine tragende Säule der Energieeffizienz und funktioniert auch über weite Strecken und umso besser, je mehr Teilnehmer das Risiko teilen.
Die Herausforderung ist die Darstellung des Verbrauchs, den der Kunde ohne D/R-Maßnahmen abgerufen hätte- aber das ist das überzeugendste Argument, so David Brewster.

14:45 Uhr Keynote "Digitale Geschäftsmodelle für die Energiewirtschaft

Anja Schneider (Vice President - Head of Sales Big Data and HANA Enterprise Cloud, SAP SE) meint: Ob Elektromobilität oder Smart Metering, es bedarf leistungsfähiger Netze und einer intelligenten Nutzung von Daten, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

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Was ist das Thema Digitalisierung? Was machen andere Branchen? Ein simples und damit schönes Beispiel bringt Anja Schneider mit einem Wort: Fotografie. Drastischer lässt sich ein Fallbeispiel zur Digitalisierung kaum beschreiben. Mittlerweile hat jeder eine Digitalkamera, die auch noch telefonieren kann. Das Benutzerverhalten hat sich geändert. „Markt und Mensch treiben den Wandel“, formuliert Anja Schneider. Und übrigens: GoogleCar fährt schon. Ist es denn ein Auto oder nur ein Transportwerkzeug zum Kunden?
Nicht alles muss schön sein, aber Experience muss sein. „SAP ist nicht Meister in den allerschönsten Front-Ends,“, so Schneider mit Augenzwinkern, „aber wir haben dazugelernt auf Basis dessen, was unsere Kunden möchten.“
Die Kunst ist, BigData zu SmartData zu verknüpfen. Hinzu kommt die Anforderung, Informationen „in Echtzeit“ zu liefern und zu verarbeiten. Wie rasch Anja Schneider damit zur mitdenkenden Toilette kommt, werden wir heute abends nach Twitterschluss nochmal erzählen (es lohnt sich). Im Rahmen der Digitalisierung muss man auf jeden Fall eine Trial-and-Error-Phase einlegen (sonst ist man im Häusl eingesperrt, wenn der Sensor aufgrund von Klopapiermangel die Türe automatisch verriegelt).

16:00 Der Höhepunkt des Tages steht bevor: Elevator-Pitch der Start-Up Unternehmen. Den Siegern winken 25.000 Euro Startkapital, zur Verfügung gestellt von VERBUND.

Bitflux: Sascha Kühl

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Das Team von drei Ingenieuren und einer Betriebswirtin aus München präsent eine Software für geberlose Regelung für Synchro-Maschinen. Marktvolumen in Europa: 700 Mio. Euro und ein angestrebter Marktanteil von 10% nennt Sascha Kühl.

eologix sensor technology GmbH: Thomas Schlegl

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Drei passionierte Techniker der TU Graz entwickeln und bauen intelligente Sensoren für Enteisungsanlagen bei Windrädern. Die drahtlosen Sensoren werden auf Windräder außen geklebte, echte „Enteisungspickerl“ sozusagen. 2015 strebt man schon einen Umsatz von 200.000 Euro an.

has.to.be.GmbH: Martin Klässner

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Hier wird eine cloud-basierte Abrechnungs- und Managementsoftware für Elektromobilität vorgestellt. Die Software ist kompatibel mit allen gängigen Herstellern und nimmt Kunden wie Providern alle Probleme der Verrechnung.

Sunfire: Nils Aldag

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Sunfire verfügt bereits über 85 Ingenieure und verkauft Hochtemperatur-Brennstoffzellen zur Speicherung von Energie. Dazu kommen andere Systeme zur Wasserstoff-Aufbereitung. Der Kern wird immer von Sunfire geliefert.

Smartflower energy technology GmbH: Thomas Daubek

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Smartflower will Erneuerbare Energien „sexy“ machen und bietet in 18 Ländern ein All-in-One-Solarsystem mit Sonnen-Tracker, das bis zu 40% mehr Ertrag verspricht- inklusive Plug-And-Play Montage.