Zur Übersicht
01. April 2016

Tesla-Hype hilft beim Klimaputz

Ein günstiger Zufall führte uns am Donnerstag nach München, wo Tesla für Volksfeststimmung bei der Elektromobilität sorgte: rechtzeitig zum Frühlingsbeginn der erhoffte Schub für den Klimaputz.

Die Elektromobilität genießt nicht den besten Ruf und die Marketingprofis von Tesla nehmen den Kampf um die öffentliche Meinung auf. Der erzeugte Hype erreichte mit der Vorstellung des „Modell 3“ einen neuen Rekord. Zufällig wurden wir in München Zeugen der Begeisterung, die die Elektromobilität entfesseln kann.

tesla-nackt

Unser eigener Tesla stand dienstreisebedingt direkt gegenüber der Münchner Zentrale. Eigentlich wollten wir nur unser Fahrzeug abholen und heimfahren- doch in der Früh die Überraschung: Kurz nach 8 standen über 50 Münchnerinnen und Münchner an, um als erste eine Reservierung für das neue und leistbare Modell sichern. Der erste in der Schlange berichtete nicht ohne Stolz, schon seit 4:30 Uhr vor der Tür auszuharren.

schlange

Die Mitarbeiter, schon am Vortag aufgekratzt wie Kinder vor der Osterbescherung, verteilen landesübliches Frühstück (Weißbier, Weißwurst und Brezen) und befeuern die Volksfeststimmung auf der Gasse. Durch unsere Smatrics-Karte werden wir als Elektromobilisten erkannt und gleich auf die Jause mit eingeladen.

wurst

Leider können wir bis zum Öffnen nicht bleiben, aber Tesla braucht beileibe unsere PR-Assistenz nicht. Unsere Mission lautet: Ohne Supercharger, nur mit Strom aus Wasserkraft und den Smatrics-Ladestationen, wollen wir heimkommen und dabei beweisen, dass wir weder den Vergleich mit einem Benzinmotor noch mit der Tesla-Infrastruktur scheuen müssen. Denn Elektromobilität leistet nur dann einen Beitrag zum Klimaputz, wenn der Strom zu 100 % aus Erneuerbarer Energie stammt. Fortsetzung folgt!

klimaputz

 
 

Hat dir der Beitrag gefallen? Jetzt flow-Blog abonnieren und keinen Beitrag mehr verpassen! 

Fotos: Seidl/VERBUND