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19. Dezember 2016

Ein Sonnenfeld im Burgenland

Das Photovoltaikzentrum im burgenländischen St. Margarethen produziert grünen Strom für rund 100 Haushalte und schafft zahlreiche Arbeitsplätze in der Region. Ein Besuch bei SOLAVOLTA – dem österreichweit erfolgreichen Solarkraftspezialisten.

Mehrere Solarmodulreihen auf einem Feld
© SOLAVOLTA Energie- und Umwelttechnik GmbH

Wer mit dem Auto von Eisenstadt in Richtung Neusiedlersee unterwegs ist, sieht es schon von weitem: das blaue Meer aus Photovoltaikmodulen, das bei schönem Wetter in der Sonne funkelt. Es ist die größte Photovoltaikfreifläche des Burgenlands und Teil des Firmensitzes der Solarprofis von SOLAVOLTA. Das Photovoltaikzentrum erstreckt sich nahe dem 3.000-Einwohner-Städtchen St. Margarethen in der pannonischen Tiefebene über die Fläche von rund einem halben Fußballfeld.

Solarkraft als Motor für Büros und Haushalte
Vor vier Jahren haben die SOLAVOLTA-Gründer und -Geschäftsführer Horst Bauer und Günter Krupitza hier im burgenländischen Flachland den Startschuss für den Bau gegeben. Rund zwei Megawattstunden grüne Sonnenenergie wurden mit den Photovoltaikmodulen seither erzeugt. „Wir produzieren im Jahr etwa 400.000 Kilowattstunden Strom – das entspricht dem Bedarf von 100 Haushalten“, erklärt Krupitza. „Ungefähr ein Zehntel nutzen wir, um den Eigenbedarf für unsere Büros zu decken, der Rest wird ins Netz eingespeist.“

Bevor Besucher das glitzernde Feld aus nächster Nähe bestaunen, fällt ihr Blick auf das futuristisch designte Bürogebäude. Entworfen von den Architekten Halbritter & Hillerbrand, macht es die Arbeit hier zu etwas ganz Besonderem: Blicken die 40 Mitarbeiter nach draußen, schweift ihr Blick über herrliche Weingärten und scheinbar endlose Felder bis zum burgenländischen Horizont. Die hohen, weiten Räume sind bis zum Boden hin verglast – so fluten die Sonnenstrahlen selbst noch die letzten Winkel des hellen Gebäudes. Der Clou: Auch in die Dachparallelen und die Glasfassade wurden Solarzellen integriert. Insgesamt befinden sich auf dem Areal mehr als 1.400 Photovoltaik-Module.

Spaziergang zwischen Photovoltaikmodulen
Tritt man auf der Rückseite des Bürogebäudes nach draußen, ist man endlich mittendrin im blauen Glitzermeer. Denn hier befinden sich die Herzstücke des Zentrums: die Photovoltaikfreifläche. „Eine Anlage hat zwar nur eine Höhe von einem Meter – wegen der zwei Modulreihen und der Aufstellung mit 30 Grad Neigung fühlt man sich daneben aber schnell ganz klein“, schmunzelt Krupitza.

Dezentral und emissionsfrei Strom erzeugen: Dieser Vorsatz geht bei SOLAVOLTA weit über das Zentrum in St. Margarethen hinaus. Als Komplettanbieter für Photovoltaikanlagen deckt das Unternehmen von der Beratung über die Planung bis zur Montage alle Schritte ab – für Privat- und Industriekunden überregional in ganz Österreich. Dabei rücken ergänzende Technologien wie Speicher- oder Smart-Home-Lösungen zunehmend in den Fokus. Seit 2015 ist VERBUND zur Hälfte an SOLAVOLTA beteiligt.

Eines ist also klar: Im Burgenland ist man bestens für die Energiezukunft gerüstet. Ihr wollt das Photovoltaikzentrum selbst besuchen? Dann verbindet es doch mit einem Badeausflug zum wunderschönen Neusiedlersee – Neugierigen steht die Freifläche jederzeit zur Besichtigung offen!

Sauberen Strom auf dem eigenen Hausdach erzeugen. Mehr zu den smarten Solar-Lösungen findet ihr hier: VERBUND-Eco-Solar.