Natur und Regionen 24.01.2017

Hart am Limit: Arbeiten bei Eis und Wind

Hart am Limit: Arbeiten bei Eis und Wind - VERBUND

An der Donau nutzen wir den geringen Wasserstand im Winter für Arbeiten an den Turbinen. Damit die Kraftwerke gewartet werden können, müssen sie erst trockengelegt werden. So genannte "Schnellverschlüsse" sind nichts als schwere Balken, die vor die Öffnung einer Turbine herabgelassen werden. Dies muss mitunter rasch geschehen. Doch bei allem Tempo muss es präzise ausgeführt werden. Dafür sorgen die VERBUND-Mitarbeiter. Auch bei Eis und Wind, die in Greifenstein an der Donau besonders gefürchtet sind.

Etwa 70 Tonnen hängen am Haken des Portalkrans beim Donaukraftwerk Greifenstein. Die Mitarbeiter unten an der Staumauer signalisieren dem Kranführer die Hebe-Bewegungen. Jede Unachtsamkeit kann zu einem Verkanten der schweren Last führen- und damit schwere Schäden verursachen. So müssen die Mitarbeiter auch bei grimmigem Eis und noch grimmigerem Wind ausharren, bis jedes Element frei ist. 

Die Arbeiten bei der Turbine sind bereits abgeschlossen. Um wieder Strom produzieren zu können, muss die Abdeckung entfernt werden. Eine mühsame Präzisionsarbeit. Bei Minus 6 Grad Celsius (Mittagsspitze!) und Windgeschwindigkeit von bis zu 14 km/h haben wir bei unserem Fotobesuch den mildesten Tag der Woche erwischt.

Das Eis vor dem Kraftwerk bereitet noch keine Probleme. So lange der Einlauf der Turbine frei ist, besteht keine Gefahr. Im Hintergrund lauert schon der Eisbrecher Sarmingstein darauf, das Eis zu zermalmen, sollte es nötig sein.

Definitiv nichts für schwache Arme und frostempfindliche Naturen. Dennoch brauchen wir Hilfe an der Donau: für das Kraftwerk Wien-Freudenau an der Donau suchen wir noch einen Qualifizierten Helfer (m/w) . Wer also Eis und Wind nicht scheut, bewirbt sich unter http://www.verbund.com/karriere

P.S.: Es wird auch im Sommer gearbeitet.