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10. Mai 2017

Deutsche Stadtwerke sehen grün mit VERBUND

Als einer der ersten Kommunalversorger Deutschlands setzte das Stadtwerk am See auf Grünstrom – ein Meilenstein für VERBUND. Heute, 18 Jahre später, sind neue Lösungen der Energiezukunft gefragt: von Smart Home bis zur Handelsplattform.

Die Mitarbeiter des STADTWERK AM SEE bei der Arbeit.
© STADTWERK AM SEE

Idyllische Hafenpromenaden, eine milde Brise, herrliches Alpenpanorama: Der Bodensee lockt Jahr für Jahr zahlreiche Erholungssuchende an seine Ufer. Damit in den malerischen Gemeinden abends nicht die Lichter ausgehen, versorgt das Stadtwerk am See im deutschen Friedrichshafen über 60.000 Haushalte in der Region mit Energie – der Grünstrom kommt seit 18 Jahren auch von VERBUND.

Warum Wasserkraft für Stadtwerke?
„Wir waren 1999 einer der ersten kommunalen Versorger, der seine Kunden ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien bediente“, blickt Sebastian Dix vom Stadtwerk am See zurück. Warum die Wahl des Energielieferanten damals auf VERBUND fiel? „Wir wollten einen zuverlässigen Partner, der uns zu 100 % zertifizierten Wasserkraftstrom garantierte“, so der Presseverantwortliche. Den grünen Kurs hat das Stadtwerk bis heute beibehalten. „Wir investieren viel in den ökologischen Umbau und nehmen unsere Kunden dabei mit“, so Dix. Doch 18 Jahre später steht man auch vor neuen Herausforderungen. Entwicklungen wie die zunehmende Digitalisierung der Branche bringen spannende Aufgabengebiete. „Beim Smart Home sind wir weit vorne und bieten eigene Produkte und Services an“, erzählt Dix. Auch E-Mobilität sei ein Zukunftsthema, bei dem sich das Stadtwerk mit Förderprogrammen, eigenen Ladesäulen und Services rund um die Infrastruktur engagiert. „Alles natürlich nur mit Ökostrom“, erklärt Dix.
 
VERBUND-Eco-Home als White Label

Diese Trends am Markt hat man auch bei VERBUND längst vernommen. Rund 150 deutsche Stadtwerke versorgt das Unternehmen mit Stromprodukten und Dienstleistungen – vom Ökostrom mit Herkunftsnachweisen „H2Ö“ bis zur EEG-Direktvermarktung für Windparkbetreiber. Um diese Kunden auf dem Weg in die Energiezukunft zu unterstützen, werden laufend Innovationen und neue Geschäftsmodelle vorangetrieben. Ein aktuelles Beispiel dafür findet sich etwa im Bereich Smart Home. „Im Rahmen eines White-Label-Konzepts bieten wir seit 2017 unsere VERBUND-Eco-Home-Technologie auch Stadtwerken an“, berichtet Ruth Alt-Jansky, die gemeinsam mit Thomas Bächle  VERBUND Trading & Sales Deutschland leitet. „Mit diesem System samt Zusatzfeatures können Stadtwerke unseren Grünstrom noch besser nutzen, den sie dann an ihre Endkunden weitergeben."

Mit VISION in die Energiezukunft
Aber wie gelingt es, Stadtwerke auf solche Innovationen aufmerksam zu machen? „Eine gute Chance sind Branchenevents wie Europas größte Energiemesse ‚E-world energy & water‘ im Februar“, schildert Alt-Jansky. Dieses Jahr ebenfalls im Fokus der Aufmerksamkeit am VERBUND-Stand: die smarte Vertriebs- und Handelsplattform VISION. Via PC, Tablet oder Smartphone erhalten Businesskunden künftig alle für sie wichtigen Services auf einen Klick – von Handelsapplikationen und Abrechnungen bis hin zu Drittanwendungen wie virtuelle Kraftwerke. „Darüber hinaus haben wir in naher Zukunft noch weitere Angebote für Stadtwerkskunden geplant“, so Alt-Jansky. „Dazu zählen zum Beispiel Installation und Betrieb von SMATRICS-Ladestationen für Elektrofahrzeuge oder der Aufbau eines Demand-Response-Pools.“

Bei VERBUND ist man somit für die Anforderungen der kommunalen Versorger in Deutschland gerüstet. Und beim Stadtwerk am See stehen auch zukünftig alle Zeichen auf Grün. „Nachhaltige Stromprodukte und Services bleiben wichtige Säulen für uns“, stellt Sebastian Dix klar. Die Energiezukunft kann kommen!

Ihr wollt mehr über das Thema Stromhandel erfahren? Dann klickt hier: VERBUND Trading.

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