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25. Juli 2017

Sonnenkraft voraus im SOS-Kinderdorf!

Die Sonne bringt im SOS-Kinderdorf Hinterbrühl die Kinder zum Strahlen. Der Grund dafür? VERBUND schenkt ihnen gemeinsam mit den Solarprofis von SOLAVOLTA eine Photovoltaikanlage. flow war für euch bei der Installation vor Ort.

Im SOS-Kinderdorf in Hinterbrühl herrscht am 12. Juli eine ungewöhnliche Stille. Wo normalerweise Kinder auf Gokarts düsen, schleicht heute höchstens die eine oder andere Katze vorbei. Auch der Fußballplatz bleibt trotz blauem Himmel ungenutzt. In schwindelerregender Höhe lässt sich jedoch auf einem der Hausdächer reges Treiben beobachten: Zwei Männer schrauben, bohren und verlegen Kabel. Hin und wieder reden sie mit ihren Kollegen, die sich im Keller des Hauses befinden. Was es damit auf sich hat? Der langjährige SOS-Pate VERBUND und SOLAVOLTA schenken dem Kinderdorf eine Photovoltaikanlage – und die wird heute montiert!
Das Einfamilienhaus Schwalbennest im SOS-Kinderdorf bekommt eine Photovoltaikanlage von VERBUND geschenkt.
Hoch hinaus: Die Solarprofis von SOLAVOLTA montieren die Anlage am Dach des Hauses. © Johannes Wiedl
Schafe, Sonne und Strom
„Nachhaltigkeit ist ein großes Thema bei uns. Wir haben sogar Schafe, die ganz ohne Stromzufuhr unsere Wiesen mähen“, erklärt Dorfmutter Gottharda Kosiba. Die 59-Jährige wohnt mit vier Kindern im Schwalbennest – einem der 24 SOS-Häuser. Die Kinderdorf-Familie blickt in eine grüne Energiezukunft: 18 Solarmodule „made in Austria“ sorgen künftig für eine jährliche Stromproduktion von bis zu 5.200 Kilowattstunden. Zum Vergleich: Damit könnten ebenso viele Hefekuchen gebacken werden. Dorfmutter Kosiba ist zwar eine passionierte Bäckerin, die Sonnenenergie kommt aber auch außerhalb der Küche zum Einsatz. „Vom Computer über die PlayStation bis hin zum Licht: Der Strom wird in jedem Bereich des Hauses eingesetzt“, erklärt Handwerksprofi und Dorfmeister Thomas Kramer. „Nur fürs Heizen scheint die österreichische Sonne im Winter zu schwach“, fügt er hinzu.
Die Solarprofis von SOLAVOLTA montieren die Photovoltaikanlage am Dach des SOS-Hauses.
Cool bleiben: Mit gelernten Griffen montieren die Solarprofis die Halterung am Dach. © Johannes Wiedl
Mit Batteriespeicher vorsorgen
Wird aber in den wärmeren Monaten des Jahres mehr Energie produziert als benötigt, ist vorgesorgt – und zwar mit einem Batteriespeicher von LG. Dieser speichert bis zu 6,4 Kilowattstunden Strom für Nacht und Wolkentage. Ein weiterer Vorteil: Aufgrund seiner Kompaktheit und geringen Platzbedarfs kann er im Keller des Hauses installiert werden. Für seine Montage ist am 12. Juli „Team Speicher“ zuständig – bestehend aus drei SOLAVOLTA-Arbeitern. Das Trio steht in engem Kontakt mit „Team Photovoltaik“: Zwei weiteren Solarprofis, die in schwindelerregender Höhe neben Muskelkraft auch Mut sowie einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn beweisen müssen. Nachdem die Halterung an den Dachziegeln befestigt ist, müssen die knapp 20 Kilogramm schweren Module installiert werden – nichts für schwache Nerven.
Dorfmutter Gottharda Kosiba freut sich auf den selbsterzeugten Strom.
Sonnige Aussichten: Dorfmutter Gottharda Kosiba freut sich auf den selbst erzeugten Strom. © Johannes Wiedl
Energiegeladenes Wissen mit VERBUND
Dank Erfahrung und vereinten Kräften ist die gesamte Installation gegen Ende des Tages einsatzbereit. Zum krönenden Abschluss wird eine VERBUND-Anzeigetafel montiert. Sie informiert die Kinder über aktuelle Leistung und Gesamtenergie der Photovoltaikanlage, sowie die CO2-Ersparnis. Apropos Kinder: Wo sind die eigentlich? „Zu Sommerbeginn fahren sie wie immer ins Ferienlager – dann haben wir Dorfmütter quasi sturmfrei“, klärt Gottharda Kosiba lachend auf und fügt hinzu: „Naja nicht ganz. Denn Arbeiten, wie die Montage der Anlage, werden bewusst in die Urlaubszeit der Sprösslinge verlegt. Das ist weniger gefährlich – herumliegende Werkzeuge entpuppen sich gerne als heimtückische Stolperfallen.“
Die Anzeigetafel im SOS-Kinderdorf informiert über aktuelle Leistung und Gesamtenergie der Photovoltaikanlage, sowie die CO2-Ersparnis.
Gut zu wissen: Die Anzeigetafel informiert über aktuelle Leistung und Gesamtenergie der Photovoltaikanlage, sowie die CO2-Ersparnis. © Johannes Wiedl

Die Dorfkinder erwarten die Solarmodule jedoch schon gespannt. Und auch Schülerinnen und Schüler aus der Umgebung dürfen sich freuen – denn bei Klassenausflügen ins SOS-Kinderdorf erwartet sie nun ein energiegeladenes Highlight. Der Nachwuchs aus Hinterbrühl lernt eben früh, welcher Weg der richtige in die Energiezukunft ist.

Ihr wollt mehr über das Thema Sonnenenergie erfahren? Dann klickt hier: Photovoltaik bei VERBUND.

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