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Im Winter steigt der Energieverbrauch durch Strom und Heizung nochmals drastisch an. Stromsparen geht nicht nur über den Preis, sondern vor allem auch über das eigene Verhalten. Wussten Sie, dass ein Grad weniger Raumtemperatur die Heizkosten bis zu 6 % senken kann? Daher lohnt es sich, nachts oder bei Abwesenheit die Temperatur um 5 - 8 Grad zurückzuschalten – darin sind bis 10 % Einsparung möglich. Hier einige Tipps von VERBUND:

Aus der Winterzeit eine Energiesparzeit machen
Wohlfühltemperatur geht auch ohne dass die Kosten explodieren. Gute Dämmung bei Fenstern und Türen steigert das Wohlgefühl. Für die Atemwege ist eine Temperatur von 18 Grad optimal. Wer viel sitzt, dem ist bald kalt – Pullover und warme Socken schaffen Abhilfe. 
Nicht vergessen: Mit der Umstellung auf die Winterzeit muss auch die Heizungspumpe umgestellt werden. 
Was die Heizkörper betrifft: Nur bei freistehenden Heizkörpern kann sich die warme Luft im gesamten Raum verteilen.
 

Kekse als Energiemonster?
Bis zu 20% Energie lässt sich einsparen, wenn die Kekse im kalten statt vorgeheizten Ofen geschoben werden. Wer den Backofen frühzeitig ausschaltet und die Restwärme nutzt, kann zusätzlich Kosten einsparen.



Energiesparen beim Backen
Kekse backen

Stoßlüften
Fenster kippen ist ein Energiekiller. Tägliches Stoßlüften von 5 bis 10 Minuten ist hingegen sparsam und effizient. 


Richtige Beleuchtungsart
Festbeleuchtungen zuhause sind trotz der kommenden Fenstertage nicht notwendig. Nicht benötigte Lichtquellen einfach immer ausschalten und nur eine geringe Allgemeinbeleuchtung aber eine direkte, gute Arbeitsplatzbeleuchtung. Dabei lohnen sich Energiesparlampen. Sie verbrauchen gegen über einer herkömmlichen Glühlampe 80 Prozent weniger Strom, achtmal höhere Lebensdauer und fünfmal so hohe Lichtausbeute.

 

 

Glühbirne wechseln und Energie sparen
Richtige Beleuchtung
Teekocher statt Elektroherd
Wasserkocher statt E-Herd

Wasserkocher statt E-Herd
Wenn es kalt draußen ist, dann tut eine Tasse Tee einfach wohl. Ein Wasserkocher zum Erhitzen von Wasser ist viel effizienter und stromsparender als ein Elektroherd oder die Mikrowelle. Dabei ist der Füllstand zu beachten. Wird mehr Wasser gekocht als man braucht, steigt der Energiebedarf und auch der CO2-Ausstoß erhöht sich.

Info: Ein nicht verwendeter Liter Wasser pro Tag summiert sich auf volle 25 kg CO2 im Jahr. Also: Nur so viel Wasser erhitzen, wie man auch benötigt. Braucht man nur 1 Tasse, dann Wasser in eine Tasse füllen und diese Menge im Wasserkocher erhitzen.



Stromsparen im Büro
Strom sparen nützt dem Unternehmen und seiner Wettbewerbsfähigkeit und entlastet die Umwelt.

Das Abschalten von Bürogeräten bei Nicht-Gebrauch ist die einfachste und billigste Stromsparmethode. Also am besten den Computer immer ganz herunterfahren und den Monitor extra abschalten, besonders nach Arbeitsende. Denn im Ruhemodus verbrauchen die Geräte auch Strom.

Den Stromverbrauch kann man auch verhindern, indem man Monitore nach einer Arbeitsunterbrechung von 10 Minuten abschaltet. Durch das Aktivieren des Powermanagements der Computer werden Funktionen, die im Leerlauf sind, abgeschaltet und so kein Strom verbraucht. Eine schaltbare Steckdosenleiste trennt die Geräte vom Netz. Gut ist es auf jeden Fall, bei Kopierern die Stromspartaste zu nutzen.

So hilft man aktiv und ganz einfach mit, auch im Büro Strom zu sparen. 

Im Büro Strom sparen
Stromsparen im Büro