Zur Übersicht
14. Februar 2018

Elektromobilität: Keine Chance für Mythen

Elektroautos sind teurer als Benziner, schädlich für die Umwelt und werden Tausende Menschen den Job kosten? Wer’s glaubt. flow hat für euch fünf Mythen rund um Elektromobilität unter die Lupe genommen.

Ein Mann und ein Kind blicken auf das Display einer Ladestation.
Mythen ausbremsen: Das SMATRICS-Ladenetz bringt E-Mobilität auf die Überholspur. © SMATRICS

Mit dem Elektroauto lautlos durch die Landschaft düsen, in der Batterie sauberer Strom aus Wasserkraft – so sieht die Zukunft aus. Und doch geistern rund um Elektromobilität noch immer viele Gruselgeschichten herum. Wir machen dem Spuk ein Ende und zeigen euch, was es mit den gängigen Mythen tatsächlich auf sich hat.

Mythos 1: „Elektroautos sind teurer“
Zu teuer – das ist die Befürchtung Nummer eins, wenn es um Elektromobilität geht. Die Fakten beweisen das Gegenteil: Elektroautos sind in der Anschaffung zwar derzeit noch etwas teurer als Benziner und Dieselfahrzeuge, die Kosten gleichen sich aber innerhalb weniger Jahre aus. Dafür sorgen Förderungen und steuerliche Anreize. So genießen etwa Angestellte und Betriebe durch den Entfall von Sachbezug und Vorsteuer deutliche finanzielle Vorteile. Ein großes Plus: die geringen Betriebskosten. Laut dem Klima- und Energiefonds spart ihr mit einem E-Auto im Schnitt 500 bis 600 Euro an Spritkosten pro Jahr. Zudem ist der Aufwand für Versicherung und Wartung deutlich geringer. Unternehmen sparen sogar 27.000 Euro jährlich bei einer Nutzungsdauer ab fünf Jahren.

Mythos 2: „Elektroautos belasten die Umwelt“
Als Grund für diese Behauptung nennen Kritiker meist die aufwendige Herstellung und Entsorgung der Batterien. Aktuell benötigt die Produktion von E-Fahrzeugen tatsächlich mehr Energie als jene für Autos mit herkömmlichem Verbrennungsmotor. Doch es gibt einen weiteren entscheidenden Faktor: den Strommix. Österreich hat hier mit seiner starken Position bei Wasserkraft deutliche Vorteile im Vergleich zu anderen Staaten. Ein mit Grünstrom betriebenes Elektrofahrzeug stößt über den gesamten Lebenszyklus (inklusive Batterieproduktion) nur rund 20 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Zum Vergleich: Beim durchschnittlichen Benziner oder Dieselauto sind es fast neun Mal so viel.

Eine Grafik zum progonostizierten österreichischen Strombedarf bei steigendem Elektroauto-Bestand.
Schwarz auf weiß: Klima- und Energiefonds und VCÖ prognostizieren den Strombedarf bei steigendem E-Autobestand. © Klima- und Energiefonds und VCÖ (Verkehrs Club Österreich)

Das Elektroauto beim Aufladen mit sauberem Strom.
Laden und losfahren: SMATRICS bietet über 400 Ladepunkte in ganz Österreich. © Stefan Schweihofer

Mythos 5: „Es gibt zu wenige Ladestationen“
Wer über schlecht ausgebaute Ladeinfrastruktur jammert, ist nicht informiert. Österreichweit stehen euch bereits alle 60 Kilometer Ladestationen von SMATRICS mit VERBUND-Strom aus 100 % Wasserkraft zur Verfügung. Die Hälfte der über 400 Ladepunkte sind High-Speed-Stationen – zu finden an Autobahn-Raststätten, bei Supermärkten, Restaurants oder Kinos. Hier könnt ihr zum Beispiel euren BMWi3 in nur 20 Minuten aufladen. Auch international baut das Joint Venture von VERBUND, SIEMENS und OMV das Ladenetz beständig aus. SMATRICS-Kundinnen und Kunden sind bereits in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Slowenien und der Slowakei elektrisch unterwegs.

Mythen keine Chance geben. Ihr wollt euer Wissen rund um Elektroautos auffrischen und euch über Österreichs größtes Ladenetz informieren? Dann schaut doch einfach hier vorbei: SMATRICS.

Übrigens: Jetzt flow-Blog abonnieren und keinen Beitrag mehr verpassen!