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09. April 2018

Für eine Welt ohne Barrieren: Zero Project Conference

Unsere Kollegin und Acces Managerin Maria Sobotka besuchte heuer die international besetzte „Zero Project“ Conference in Wien, wo sich Experten aus aller Welt zum Thema Barrierefreiheit bzw. Accessibility Konzepte und Ideen austauschten. Das erklärte Ziel ist, Menschen mit Behinderung eine gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Eine essentielle Grundvoraussetzung dafür ist die Barrierefreiheit.

Highlights der Zero Project Conference 
Zum fünften Mal holte die Zero Project Conference zahlreiche Experten und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt in die Räumlichkeiten der Vereinten Nationen in Wien. Mehr als 500 Teilnehmer aus über 70 Ländern stellten drei Tage lang innovative Projekte zum Thema Barrierefreiheit vor. Dazu zählten Vertreter von südamerikanischen Städteplanern, mittelöstlichen kommunalen Behörden und internationalen Konzernen wie Microsoft, google, Weltbank, etc.
 
Die Zero Project Conference bei den Vereinten Nationen in Wien. © Pepo Schuster, austrofocus.at
v.l.n.r: Michael Fembek – Essl Foundation, Daniela Bas, Direktorin der DSPD Gruppe der UN, Martin Essl – Gründer der Essl Stiftung, Caroline Casey - Moderatorin des Zero Projects. © Pepo Schuster, austrofocus.at

Wie barrierefrei ist VERBUND?
Als Access Managerin erkundet Maria Sobotka das gesamte Unternehmen und spürt Hindernisse und Barrieren auf und arbeitet mit, den Zugang zu den Unternehmen zu erleichtern, sei es durch den Abbau von baulichen Barrieren oder von informativen und kommunikativen Barrieren, siehe dazu auch unseren Blog-Beitrag vom 4. Juli 2016.

Auch besuchte sie das VERBUND-Kraftwerk Malta Oberstufe und warf eine kritischen Blick darauf: „Malta ist für Rollstullfahrer grundsätzlich gut zu besichtigen. Man kann mit dem Auto bis ganz rauf zum Berghotel fahren, die Wege sind asphaltiert und man kann sehr gut auf der Staumauer rollen. Das Besuchszentrum „Energiewelt“ ist zwar barrierefrei, aber für Menschen mit anderen Bedürfnissen wie Sehbehinderung, ist es fast unmöglich, sich darin orientieren zu können“. 

Die bauliche Barrierefreiheit für unsere Kunden ist nur eine Seite der Medaille. Die andere ist die Barrierefreiheit für unsere Mitarbeiter. „In dieser Hinsicht arbeite ich viel mit der VERBUND Diversity- und Inclusionmanagerin, Andrea Martens-Horvath, zusammen.“  

 
VERBUND-Access Managerin Maria Sobotka auf Spurensuche nach Barrieren im VERBUND.

Barrierearm in die Energiezukunft

100%ige Barrierefreiheit kann es nie geben, da manchmal Maßnahmen für eine Behinderung gut sind, für andere aber nicht, wie z.B. die Bodenrillen dir Blinde, damit sie sich mit dem Stock orientieren können. Diese sind für alles was Räder hat, eine Barriere. Daher reden wir immer von Barrierearmut. VERBUND ist es ein großes Anliegen, das Thema Behinderung und Barrierefreiheit über gesetzliche Bestimmungen und Regelung hinaus zu betrachten und setzt zusätzliche Maßnahmen: Bewusstseinsbildung durch gezielte Informationen und Schulungen für unsere Führungskräfte und Mitarbeiter damit Kunden und Mitarbeiter davon profitieren.

Als inklusiver Arbeitgeber will VERBUND jedem, unabhängig von Geschlecht, Alter, Behinderung, Rasse, sexueller Orientierung oder Weltanschauung die gleichen Chancen im Unternehmen bieten. Ein barrierefreier Arbeitsplatz ist Grundvoraussetzung für Chancengleichheit. Darüber hinaus will VERBUND garantieren, dass jeder, unabhängig von physischen, technischen oder intellektuellen Voraussetzungen, alle Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen kann.

Menschen mit Behinderung als Kunden und als Mitarbeiter wahrzunehmen und das Rundherum aktiv zu managen ist ein nicht zu vernachlässigender Wirtschaftsfaktor. Das zeigen solche Veranstaltungen ganz deutlich.