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29. Juni 2018

Besser brauen mit Wasserkraft

Bier mit Leidenschaft und Qualitätsanspruch braucht sauberen Strom aus der Region. Bernhard Bugelmüller aus Korneuburg setzt daher auf Strom aus Wasserkraft.

Bernhard Bugelmüller aus Korneuburg
Bernhard Bugelmüller von der Biermacherei
Bernhard Bugelmüller beim Kraftwerk Greifenstein
Hopfen, Wasser und Malz- so lautet das einfache Rezept für Bier. Bernhard Bugelmüller aus der Biermacherei in Korneuburg weiß, worauf es wirklich ankommt: auf die Qualität der Rohstoffe und den richtigen Prozess. Bei seinen Lieferanten ist der Bierbrauer wählerisch. Das gilt für Rohstoffe gleichermaßen wie für die Energie. Strom aus Wasserkraft von VERBUND passt hier optimal zur Philosophie des Unternehmers, der sich zum Ziel gesetzt hat, reines Bio-Bier anzubieten.
 
Von der Tastatur zum Braukessel war es ein langer Weg für Bernhard Bugelmüller, der eigentlich aus der Informatik-Branche stammt. Auch dort war Prozess-Qualität einer seiner Hauptaufgaben. Wenn der Korneuburger nicht in seinem Stübchen am Hauptplatz braut, hält er Seminare für Sensorik und bildet Bierkenner aus. Als geprüfter Diplom-Biersommelier berät er Gastronomen und natürlich andere Bierbrauer. Seinen eigenen Bierstil bezeichnet Bernhard Bugelmüller kurz mit „bodenständig“. Den Qualitätsanspruch der Konsumenten zu schulen ist ihm ein besonderes Anliegen. Ein Ziel wäre es, dass nicht nur in der Spitzen-Gastronomie eine eigene Bierkarte und geschultes Personal eine Selbstverständlichkeit sind. 
Bernhard Bugelmüller bei der Kraftwerksführung
„Bierbrauen ist ein wunderbarer Prozess. Aus einfachen Rohstoffen wird ein komplexes Produkt- und es ist eine Arbeit, die erdet.“ Damit trifft er sich mit den Kraftwerkern von VERBUND, die aus einem einfachen Rohstoff, dem Wasser, Strom erzeugen. 
Wasserkraftwerk Greifenstein an der Donau
Der Lokalaugenschein in „seinem“ Lieferantenkraftwerk in Greifenstein an der Donau überzeugt Bernhard Bugelmüller. Hier wird, ganz wie beim Brauen, Wasser zu edlem Nutzen eingesetzt. Die Dimensionen des Donaukraftwerks haben schon viele Besucher beeindruckt. In der Sekunde schießt durch eine einzige Turbine mehr Wasser, als die Biermacherei in einem Sud benötigt. In nur fünf Sekunde erzeugt das Kraftwerk mehr Strom, als die Brauerei im Jahr benötigt. Wem vom Nachrechnen schwindelig werden sollte: wir empfehlen ein kleines Zwickl-Bier aus Korneuburg zur Beruhigung: denn VERBUND hat noch ausreichend Strom aus Wasserkraft für Österreichs Kreativbrauereien.
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