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08. September 2020

Donauradweg Etappe 4: Kulturgenuss in der Wachau

Vom barocken Stift zum mächtigen Donaukraftwerk: Die vierte Etappe des Donauradwegs führt auf fast 70 Kilometern von Melk nach Altenwörth. Neben malerischen Weinorten in der Wachau lockt die Welt der Wasserkraft.

Immer der Sonne entgegen: Unsere vierte Etappe am Donauradweg startet morgens in Melk in Niederösterreich. Ein Treppelweg leitet uns gemütlich am Nordufer der Donau entlang. Der Donauradweg bietet hier eine wunderbare Naturkulisse vorbei an den Genussstationen der schönen Wachau.

Weinberge in der Wachau

Ab Melk beginnt das UNESCO-Weltkulturerbe Wachau mit seinen Weinbergen. Von hier aus können Radbegeisterte rechts und links der Donau fahren. Auf der rechten Seite ist es ruhiger und sanfter. Hier sind das Schloss Schönbühel und die Burg Aggsbach zu bestaunen. Auf der linken Donauseite warten die größeren, touristischen Ortschaften – wie Joching, Weißenkirchen, Spitz und Dürnstein. Weinverkostungen sind obligatorisch – zählen die Tropfen der Wachau doch zu den weltweiten Spitzenweinen.
Donauradweg: Das Schloss Schönbühel im Sonnenlicht.
Malerische Wachau: Das Schloss Schönbühel bietet für eine Radtour eine wunderbare Kulisse. © Niederösterreich Werbung/David Schreiber

Auf in die Kultur- und Weinstadt Krems

Krems lockt im weiteren Verlauf mit mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten. Ein Spaziergang durch die Altstadt sollte unbedingt Teil des Stopps sein. Aus der Ferne erblicken Radlerinnen und Radler das Stift Göttweig, während sie kräftig in die Pedale treten müssen, um vorwärts zu kommen. Von hier aus kann wieder auf beiden Seiten der Donau weitergefahren werden. Da der Radweg auf der linken Uferseite der Donau zwischen Traismauer und Altenwörth derzeit gesperrt ist, empfiehlt sich der Wechsel auf die rechte Donauseite.
Donauradweg: Eine Familie sitzt am Flussufer und blickt auf Dürnstein.
Blick auf Dürnstein: Auch Pausen zwischendurch sind wichtig. © Niederösterreich Werbung/Stefan Fuertbauer 

Etappenziel in Altenwörth 

Bis zum VERBUND-Kraftwerk Altenwörth bleibt der Radweg für einige Kilometer auf dem Hochwasserdamm. Kurz vor dem Kraftwerksgebäude zweigt er nach rechts ab zur Traisen und führt über eine Brücke. Entlang des Flusses geht der Radweg wieder zurück zur Donau. Aufgrund der Bauarbeiten für die linksufrige Fischwanderhilfe ist die Kraftwerksüberfahrt nach Kirchberg am Wagram nur an Wochenenden möglich. 

Das Kraftwerk Altenwörth bietet einen beeindruckenden Anblick. Es ist Österreichs stärkstes Laufkraftwerk. Neun mächtige Turbinen erzeugen pro Jahr 2 Milliarden Kilowattstunden Strom. Auch ökologisch setzt VERBUND in Altenwörth einen Meilenstein. Hier beginnt Europas größtes Renaturierungsgebiet LIFE+ Traisen.
Donauradweg: Die Fischwanderhilfe Altenwörth aus der Vogelperspektive.
Idyllisches Naturparadies: Seit der Fertigstellung des Projekts LIFE+ Traisen im Jahr 2016 bietet das Flussgebiet neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. © VERBUND
Wichtige Infos zu weiteren Sehenswürdigkeiten und allen Umleitungen warten hier: Donauradweg. Weitere spannende Etappen des Donauradwegs präsentieren wir demnächst im flow-Blog.

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