Die einzige Möglichkeit nach einer Niederlage ist ein Neustart.

Christian Redl im Video über das Überschreiten von Grenzen. 

„Ich bin drei Mal bewusstlos geworden.“

Nur wenn man sich keine Grenzen setzt, kann man darüber hinweg gehen. Dabei zu scheitern gehört dazu. Man darf nur keine Angst davor haben. Das ist die Story vom Antrieb, wieder aufzustehen.

Christian Redl Apnoetaucher Verbund Wasserkraft Eistauchen

„Für mich ist es kein Abenteuer, es ist mein Leben.“

„Ich bin nicht verrückt, ich setze nicht mein Leben aufs Spiel – das ist alles gut kalkuliert. Darum ist es auch jedes Mal gut gegangen, als es auf der Kippe gestanden ist.

Wenn man sich von der Angst davor, dass etwas passiert, abhalten lässt, dann hat man Angst vorm Leben. Und ein Leben, getrieben von Angst, in dem man nicht mehr tun kann, was einen antreibt, ist kein Leben.“

Das Überleben trainieren.

Ein Freitaucher bewegt sich ständig an der Grenze des Möglichen. Mit jedem Atemzug versucht er noch weiter zu kommen und dann noch weiter. Was für jeden Sport gilt, hat beim Apnoetauchen eine überlebenswichtige Bedeutung, weil jeder Taucher unter Wasser allein ist. Er muss seine Grenzen kennen. Nur so kann er sie überschreiten. Denn auch wenn zu jedem Weltrekordversuch Sicherungstaucher gehören und eine Rettungsmannschaft für alle Fälle bereit steht: Weltrekorde stellt man nur auf, wenn man nichts davon braucht.

Bewusst leben, bewusst die Welt verändern.

Mittlerweile nutzt Christian seine Tauchgänge als Plattform. Er setzt die Aufmerksamkeit, die er bekommt, direkt für die Umwelt ein und ist ein Verfechter der kleinen Schritte. Das heißt, jede noch so kleine Handlung hat Auswirkungen auf unsere Welt – egal, wie unwichtig sie erscheinen mag. Wenn man jede seiner Handlungen auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit überprüft, hat man die Chance etwas zu ändern – gemeinsam mit all den Menschen, die genau so denken und darauf achten, was sie einkaufen, wie sie sich fortbewegen und wie sie wohnen. Das reicht vom Umsteigen aufs Rad über saisonales Einkaufen bis hin zum Wechsel zu sauberem Strom.