So wirkt der Klimawandel auf die Gesundheit

Extreme Wetterbedingungen, erhöhte Pollenbelastung. Die Folgen des Klimawandels betreffen nicht nur unsere Natur. Immer häufiger haben sie auch gesundheitliche Folgen.

Früher war es nicht so heiß, oder? Und kann es sein, dass von Jahr zu Jahr mehr Menschen über Allergien klagen? Tatsache ist: Der Klimawandel ist in Österreich angekommen - und mit ihm auch die gesundheitlichen Herausforderungen.
Frau vor einem Ventilator

Hitzetage belasten den Körper

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Österreich durchschnittlich zwei Tage mit über 30 Grad im Jahr. Heute sind es bereits 15. Nicht zu unterschätzen ist die Gefahr einer Austrocknung oder eines Hitzeschocks. Ältere Menschen sind stärker gefährdet: Ihr Körper kann sich durch Schwitzen nicht mehr so gut abkühlen. Auch Kinder und Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben ein erhöhtes Risiko.

Mehr Hitzetage und Tropennächte belasten den Körper und erfordern Maßnahmen zur Abkühlung.

  • Für den Körper: Durst setzt erst ein, wenn bereits viel Flüssigkeit verloren wurde. Daher empfiehlt es sich zum Vorbeugen jede Stunde ein Glas Wasser zu trinken. Zudem tun nasse Tücher auf Gesicht, Nacken, Armen und Beinen bei großer Hitze einfach gut.

  • Für zu Hause: Tagsüber sollten Fenster geschlossen bleiben! Rollläden schützen eher vor Hitze als Vorhänge. Elektrogeräte sollte man nach der Benutzung sofort ausschalten, denn diese geben ebenso Wärme an die Umgebung ab.

  • Für unterwegs: Besonders die heißeste Tageszeit, zwischen 11:00 und 18:00 Uhr, und Tage mit hoher Ozonbelastung sind für Bewegung im Freien nicht geeignet. Wenn es sein muss, dann in leichter, atmungsaktiver Kleidung und am besten mit Kopfbedeckung - das Gehirn ist durch Überhitzung besonders gefährdet.
Frau niest in ein Taschentuch.

Mehr Allergien durch Pollen

Blühende Bäume, ein lauer Föhn und das erste Grün beginnt zu sprießen. Für Allergikerinnen und Allergikern startet mit den warmen Temperaturen die Pollensaison. Durch den Klimawandel rechnen Experten mit zunehmender Pollenbelastung – vor allem durch Ragweed (auch: Traubenkraut oder Ambrosia). Bereits heute leiden zwei von zehn Österreicherinnen und Österreichern unter Allergien. In den kommenden zehn Jahren könnte die Hälfte der Bevölkerung betroffen sein.

Was tun bei erhöhter Pollenbelastung? Die Medizinische Universität Wien bietet den Österreichischen Pollenwarndienst an. Die Drei-Tages-Vorhersage berücksichtigt auch Einträge im eigenen Pollentagebuch. In diesem können allergische Beschwerden dokumentiert und mit dem Pollenflug verglichen werden. Ein weiteres Service ist die Ragweed Finder App. Damit lassen sich Ragweed-Funde in ganz Österreich dokumentieren. Nutzerinnen und Nutzer helfen so beim Erstellen einer Landkarte, die öffentlich eingesehen werden kann.

Mückenstich Kind

Hochwasser als Bruststätte für Mücken

Eine weitere Auswirkung des Klimawandels: Wetterbedingte Extreme wie Stürme, Hochwässer oder Muren nehmen zu. Diese gefährdet in den wenigsten Fällen direkt die Gesundheit, aber sie setzen aufgrund materieller Schäden der Psyche zu. Experten erwarten daher immer mehr seelische Belastungen. Das starke Hochwasser fördert zudem die Ausbreitung von Zecken und Mücken, die Krankheiten übertragen können. Selbst tropische Stechmückenarten – wie die Tigermücke – wurden in Österreich bereits registriert.

  • Ernährung: Zuviel tierische Produkte erhöhen das Risiko von Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und schaden der Umwelt. Viehzucht ist weltweit für fast ein Fünftel der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich. 

  • Mobilität: In Österreich ist fast ein Drittel aller Emissionen von Treibhausgasen auf den Verkehr zurückzuführen. Zufußgehen und Radfahren reduziert die Schadstoff- und Lärmbelastung und mindert gleichzeitig das Risiko von Krankheiten – von Übergewicht bis zu psychischen Erkrankungen. 

  • Wohnen: Gebäude verursachen in Österreich ein Zehntel der Emissionen von Treibhausgasen. Abhilfe schaffen gesunde Wohnkonzepte: Dazu zählen effiziente Systeme für Heizung und Warmwasser auf Basis erneuerbarer Energie. Oder auch eine gemeinsame Nutzung von Gärten und Grünflächen in unmittelbarer Nähe zum Wohnort.
Der Klimawandel belastet unsere Gesundheit und unsere Natur. Mit klimafreundlichem Strom aus 100 % sauberer Wasserkraft tragen wir von VERBUND zum Erhalt der heimischen Naturräume bei und sichern die Energieversorgung für Generationen. Mehr dazu unter: Strom aus 100 % Wasserkraft.
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