Rekordverdächtig schön schnorcheln und baden.

Christian Redl verrät seine Top-3 Badeseen in Österreich.

Christian Redl - Weltrekordhalter

1. Weißensee in Kärnten.

Eingerahmt von Bergen auf 1.000m Seehöhe liegt der Weißensee. Diese hohe Lage sorgt dafür, dass er immer erfrischend ist: Sogar im Hochsommer erreicht die Wassertemperatur maximal 24°C.

Diese Tatsache und seine Naturbelassenheit – das Seeufer ist kaum verbaut – sorgen dafür, dass das Wasser kristallklar bleibt. Es gibt freie Sicht auf die Unterwasserwelt.

Christian Redl - Weltrekordhalter

2.Wolfgangsee im Salzkammergut

Beeindruckt vor allem durch die wunderschöne Kulisse und Taucher mit der Falkensteinwand. Eine senkrechte Felswand 50 m über bis 50 m unter Wasser. Um in das Smaragdgrün dort einzutauchen, braucht man ein Boot, das man im gegenüberliegenden St. Gilgen ausleihen kann.

Christian Redl - Weltrekordhalter

3. Neufeldersee im Burgenland

Der Haussee des Weltrekordhalters ist ideal für alle, die im Osten Österreichs tauchen lernen wollen. Nur 45 Minuten von Wien ist der Neufeldersee der einzige in dieser Region, der tief und klar genug zum Tauchen ist. Dementsprechend findet man dort auch die Infrastruktur, die man braucht: Von Tauchschulen über Trocknungsboxen bis hin zu eigenen Taucheinstiegen gibt es hier alles für Anfänger und Profis. Auch Christian Redl hat seine ersten längeren Atemzüge unter Wasser im Neufeldersee gemacht.

Christian Redl - Koelnbrein

Die Augen erfrischen – am größten und höchsten Stausee Österreichs.

Nicht zum Baden dafür zum Staunen lädt die höchste Staumauer Österreichs ein: Auf 1.933 m Höhe liegt die Kölnbrein-Staumauer. Etwas darunter der größte Speichersee des Landes: Auf einer Fläche von 3,5 km2 fasst er etwa 205 Millionen m3 Wasser. Dorthin gelangt man über die Malta-Hochalmstraße – ein Erlebnis für sich. 14,4 Kilometer geht es vorbei an Wasserfällen, durch aus dem Fels gehauene Tunnel und über Kurven und Kehren, die so manches Auto- und Motorradfahrerherz höherschlagen lassen. Oben angelangt gibt es viel zu erwandern und zu erkunden, unter anderem die VERBUND Energiewelt Malta. Hier kann man in das Innere der Staumauer schauen und hinter die Kulissen der heimischen Stromproduktion. Noch ein Hinweis dazu: Nachdem das Kraftwerk auf fast 2.000 Meter liegt, gibt es eine Wintersperre und es ist nur von etwa Anfang Mai bis Ende Oktober zu besichtigen.