Für große und kleine Entdecker: Die Nationalparks in Österreich

Imposante Berge und Flusslandschaften, seltene Pflanzen und eine lebendige Tierwelt: Die Angebote in den sechs österreichischen Nationalparks sind so vielfältig wie ihr Artenreichtum.

Die Vielfalt der Pflanzen und Tiere in den großflächigen Schutzgebieten der österreichischen Nationalparks ist einzigartig, sie gehören zu den ökologisch wertvollsten Regionen unseres Landes. Wir stellen euch diese unberührten Naturwunder direkt vor eurer Haustüre vor.
Donauauen

Erholung pur

Der Nationalpark Donau-Auen in Niederösterreich schützt die letzte große zusammenhängende Aulandschaft Mitteleuropas. Die hier noch frei fließende Donau gestaltet mit Pegelschwankungen von bis zu 7 Metern die Landschaft der Flussauen immer wieder neu. Die rund 5.000 Tier- und Pflanzenarten kann man zu Fuß, per Fahrrad oder direkt auf dem Wasser erkunden.

Tipp: Mit einer Bootstour kann man die Augewässer hautnah erleben: Man paddelt per Kanu oder Schlauchboot durch die Gewässer und lässt die pure Natur auf sich wirken. 

Besucherzentrum Weidendom im Nationalpark Gesäuse, Bildrechte: Stefan Leitner

Voller Kontraste

Karge Felswände, Wälder, Almen und wildes Wasser: Solche Gegensätze zeichnen den Nationalpark Gesäuse in der Steiermark aus. Das Erlebniszentrum Weidendom am Ufer der Enns ist ein imposantes lebendiges Bauwerk. Rundherum sind interaktive Attraktionen angesiedelt wie zum Beispiel der "begehbare" ökologische Fußabdruck.

© Stefan Leitner

Tipp: Das lebendige Bauwerk "Weidendom" ist beeindruckend: Die bis zu neun Meter hohen grünen Weidenbögen bilden ein symmetrisches Bauwerk, ähnlich einem gotischen Spitzbogendom.
Hohe Tauern

Naturerlebnis der Superlative

In gleich drei Bundesländern - Kärnten, Salzburg und Tirol - liegt der Nationalpark Hohe Tauern. Mehr als ein Drittel aller in Österreich nachgewiesenen Pflanzenarten und rund die Hälfte aller österreichischen Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien sind hier zu finden.
Tipp: Ein Highlight ist die geführte Wanderung "Big Five" auf den Spuren von Steinbock. Gams, Murmeltier, Steinadler und Bartgeier.
Welche Tiere gibt es im Nationalpark? Wie hängen Klima, Energie und Mobilität zusammen? Und wie können wir das Klima schützen? Solche Fragen beantworten die Nationalpark-Ranger der VERBUND-Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern. Als Botschafter für den Klimaschutz halten sie Vorträge, führen Wandergruppen durch die Landschaft und klären Schülerinnen und Schüler auf. 2018 wurde die Klimaschule um eine Online-Klimaschule ergänzt. Mehr Information: VERBUND-Klimaschule
Hintergebirge im Nationalpark Kalkalpen, Bildrechte: Erich Mayrhofer

Faszinierende Wildnis

Der Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich schützt das größte zusammenhängende Waldgebiet unseres Landes. 75 % der Fläche sind Wildnis. Nirgendwo sonst in Österreich gibt es so viele Arten von Schmetterlingen zu beobachten. 

© Erich Mayrhofer

Tipp: Ein ganz besonderes Abenteuer bietet das Wildnis-Camp. Mitten im Nationalpark kann man hier ein paar Tage Auszeit in der Natur erleben.
Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel

Einmalige Steppenlandschaft

Im burgenländisch-ungarischen Grenzgebiet liegt der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel. Österreichs einziger Steppen-Nationalpark beherbergt unter anderem die Rast- und Brutstellen vieler Zugvögel und ist daher eine beliebte Destination für Vogelbeobachter. Seit 2001 ist dieses Schutzgebiet auch UNESCO Weltkulturerbe.
Tipp: Es werden spezielle Exkursionen im Winter angeboten, wo man zum Beispiel über die Strategien zur Überwinterung von Tieren und Pflanzen lernt.
  • Sechs Nationalparks in acht Bundesländern
  • 2.380 Quadratkilometer (entspricht fast der Fläche Vorarlbergs)
  • Größter und kleinster Nationalpark: Hohe Tauern (1.856 km2), Thayatal (13 km2)
  • Ältester und jüngster Nationalpark: Hohe Tauern (1981), Gesäuse (2002)
Überstieg im Nationalpark Thayatal, Bildrechte: NP Thayatal, bild.it

Imposante Tallandschaft

Der Nationalpark Thayatal in Niederösterreich gilt als der "Green Canyon Österreichs". Laubwälder und Flussauen bieten Lebensräume für Schwarzstörche, Smaragdeidechsen oder Erdkröten. Hier konnte die als bereits ausgestorben geltende Wildkatze anhand von Haarproben als Bewohner im Nationalpark nachgewiesen werden. 

© NP Thayatal, bild.it

Tipp: Beim Nationalparkhaus gibt es ein Wildkatzengehege, wo man die scheuen Waldbewohner aus nächster Nähe beobachten kann. Die beiden Wildkatzen sind eine Leihgabe vom Tiergarten Wels und vom Alpenzoo Innsbruck.
Nationalparks erhalten natürliche Lebensräume und sichern so die Stabilität unserer Ökosysteme. Damit eine Region als Nationalpark anerkannt wird, muss sie die Richtlinien der Weltnaturschutzunion (IUCN) erfüllen. Beispielsweise dürfen mindestens 75 Prozent der Fläche nicht wirtschaftlich genutzt werden. Zu den Zielen und Aufgaben von Nationalparks gehören die wissenschaftliche Forschung, der Schutz der Biodiversität sowie die Bildung für Besucher.
Intakte Natur und Ökosysteme sind wichtig für unser Klima. Mit klimafreundlichem Strom aus 100 % sauberer Wasserkraft tragen wir von VERBUND zum Erhalt der heimischen Naturräume bei und sichern die Energieversorgung für Generationen. Mehr dazu unter: Strom aus 100 % Wasserkraft
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