Raus ins Freie: Sechs angesagte Outdoor-Sporttrends

Fitness in der freien Natur boomt mehr denn je. Dabei muss es nicht nur Wandern, Radfahren oder Joggen sein. Fünf trendige Sportarten für Neugierige.

Frau macht im Park Aerial Yoga

Luftathleten gefragt: Aerial Yoga

Yoga kopfüber von der Decke praktizieren? Beim Aerial Yoga kommt dazu eine Yoga-Hängematte zum Einsatz. Das feine Stofftuch wird einfach an einem stabilen Ast oder einer Klimmzugstange befestigt und kann so bis zu 450 Kilogramm tragen. Die schaukelnden Übungen lösen Stress, fördern Gleichgewichtsinn und Körperspannung und stärken die Muskeln. Durch das flexible Tuch werden Rücken und Gelenke besonders geschont.
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Laufen und die Umwelt retten: Plogging

Vor vier Jahren begann der Schwede Erik Ahlström bei seinen Laufrunden Müll einzusammeln. Mittlerweile ist Plogging längst zum globalen Trend geworden. Der Name leitet sich aus dem schwedischen Wort „plocka upp“ für Aufsammeln und dem englischen Begriff „jogging“ ab. Wer selbst Plogger werden will, braucht dazu nur Laufschuhe, einen Rucksack und reißfeste Handschuhe. In Österreich organisiert der Verein Green Heroes Austria regelmäßig Events. 
Frau macht Liegestütze bei einer Calisthenics-Station

Auf zum Street Workout: Calisthenics

In der Ruhe liegt die Kraft – der Körper wird mit Calisthenics schrittweise zu faszinierenden Leistungen getrieben. Dabei kommen keine Hanteln zum Einsatz, es wird ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht trainiert. Basis dafür sind vier Übungen: Kniebeugen, Liegestütze, Klimmzüge und Dips. Durch sie können sämtliche Muskelgruppen gestärkt werden. In Österreich gibt es knapp 200 Calisthenics-Stationen, die rund um die Uhr geöffnet sind.
Pärchen fährt händehaltend auf der Straße mit Longboards

Surfen auf der Straße: Longboarding

Hier ist der Name Programm: Das Longboard wurde von Surfern in Hawaii als Alternative für wellenarme Tage erfunden. Im Unterschied zum Skateboard eignet es sich für längere Strecken und schnelle Rides. Eine Longboarding-Disziplin mit Adrenalingarantie ist der Downhill-Stil. Bis zu 100 Kilometer pro Stunde können beim Bergabfahren erreicht werden. Dafür braucht es jedoch fortgeschrittene Kenntnisse – Übung macht den Meister!
Familie fährt mit E Bikes über Brücke

Radfahren mit Wasserkraft: E-Biken

Räder mit Elektroantrieb sind beliebt wie nie. Kein Wunder: Schließlich lassen sich damit einfach anspruchsvolle Routen zurücklegen. Eine malerische Tour ist der Donauradweg zwischen Passau und Wien. Auf 320 Kilometern Strecke laden idyllische Weinberge, herrschaftliche Schlösser und die VERBUND-Wasserkraftwerke zu Erkundungstouren ein. Wer klimafreundlich unterwegs sein will, lädt sein Rad am besten mit sauberer Wasserkraft. 
Donau-Radweg
Mann balanciert im Wald auf einer Slackline

In luftiger Höhe: Slacklining

Ein Band zwischen zwei Bäume spannen und barfuß darüber balancieren – mehr braucht es zum Slacklining nicht. Trotzdem ist der Trainingseffekt beachtlich: Der Balanceakt schult die Koordination und stärkt die Rumpfmuskulatur. Eine Bandlänge von 15 Metern und eine Breite von etwa 35 Millimetern eignet sich besonders gut für Einsteiger. In Wien gibt es sogar kostenlose und frei zugängliche Slackline-Anlagen.
Für Sport im Freien braucht es passende Kleidung. Wer dabei das Klima schützen möchte, achtet auf nachwachsende Materialien – wie Naturfasern oder Merinowolle. Orientierung bieten zudem Ökosiegel. So zertifiziert etwa bluesign® den nachhaltigen Herstellungsprozess von der Fertigung bis zum Endprodukt. Global OrganicTextile Standard garantiert die Verarbeitung von Biofaser-­Textilien.

Jetzt ist es Zeit Schwung zu holen, Neues auszuprobieren und fit zu bleiben. Sport unter freiem Himmel hat viele Vorteile und lässt uns die Natur in allen Facetten genießen. Erhalten wir sie mit Respekt gegenüber der Umwelt und mit sauberen Energiealternativen aus Wasser, Wind und Sonne. 

Mehr Tipps wie man sein Leben nachhaltiger gestalten kann: VERBUND-Themenwelten.

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