Reißeck-Wadlbeißer: Österreichs härtester Treppenlauf hat einen Sieger

14.05.2012Reisseck

44 Athletinnen und Athleten stellten sich der Herausforderung von 8.971 Stufen – Silvio Wieltschnig siegt in 55 Minuten und 47 Sekunden.

Erstmals veranstaltete VERBUND mit dem Reißeck- Wadlbeißer Österreichs härtesten Treppenlauf. 44 Starterinnen und Starter stellten sich erfolgreich der Herausforderung, 8.971 Stufen und 1.518 Höhenmeter zu bezwingen. Es siegte Silvio Wieltschnig in beachtlichen 55 Minuten 47 Sekunden. Mit dem Reißeck-Wadlbeißer startete das Tourismus-Angebot von VERBUND im Mölltal in die Saison 2012.

Bei idealem Lauf-Wetter fanden sich 44 Starterinnen und Starter bei der Talstation der Reißeck-Bergbahn ein. Ihr gemeinsames Ziel: Der auf 2.237 Meter Seehöhe gelegene Schoberboden. Von diesem Ziel trennten sie 8.971 Stufen und 1.518 Meter Höhenunterschied. Der Lauf führte entlang der Bahnstrecke der Reißeck-Bergbahn im Kärntner Mölltal. Das Reißeck ist, nicht zuletzt dank der Reißeck-Bergbahn, ein beliebtes Ausflugsziel bei Einheimischen und Gästen. Entlang der Bahnstrecke führen – bisher kaum beachtet – Treppen, die nun zur besonderen Herausforderung für Treppenläufer wurden. 

Schnellster Läufer war Silvio Wieltschnig (Herren 1, Jahrgänge 1994-1969) aus Österreich, der erst vor rund zwei Monaten den Vize-Weltmeistertitel im Wintertriathlon errang. Seine Sieger-Zeit: 55 Minuten und 47 Sekunden. Nur einen Augenblick nach ihm ging Robert Stark (Herren 2, Jahrgänge ab 1968 und älter) mit einer Zeit von 55 Minuten und 48 Sekunden durch das Ziel.

Bei den Damen gewann Marlies Penker (Damen 1, Jahrgänge 1994-1969) den Reißeck Wadlbeißer, mit einer Zeit von 1:08:52. 

Als Sieger dürfen sich alle Starterinnen und Starter fühlen, da sie sich der Herausforderung von Österreichs härtestem Treppenlauf gestellt haben und erschöpft aber glücklich im Ziel am Schoberboden eingelaufen sind. Unter Ihnen war auch Rudolf Reitberger, Sieger des Empire-State-Building-Laufs 2004 und 2005. Er zeigte sich von der gelungenen Premiere des Reißeck Wadlbeißers begeistert: „Ein Berglauf der seines Gleichen sucht, super Veranstaltung, ich komme wieder!“

Fortsetzung 2013

Gerhard Walter, einer der beiden Geschäftsführer von VERBUND-Tourismus, freute sich über die gelungene Premiere des Reißeck Treppenlaufes: „Treppenlauf ist sicherlich kein Breitensport – zumindest nicht in den heimischen Bürohäusern. Dennoch haben wir den Entschluss gefasst, der Szene der Treppenläufer unsere Treppen am Reißeck zur Verfügung zu stellen. Wie wir heute feststellen konnten, mit großem Erfolg.“ Dieser Erfolg soll fortgesetzt und zum fixen Termin im Laufkalender werden: „Der Reißeck-Wadlbeißer 2013 wird am 11. Mai 2013 stattfinden. Anmeldungen sind ab sofort/ab dem Sommer möglich.“

Ausflugsziel Reißeck

Am heutigen Tag fiel nicht nur der Startschuss für die teilnehmenden Läuferinnen und Läufer sonder auch für den Start in die Sommer-Saison 2012. Ab sofort gelangen Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland mit der Reißeck-Bergbahn wieder bequem auf über 2.200 Meter Seehöhe. Die Reißeck-Standseilbahn überwindet in 25 Minuten über teilweise 82 prozentige Steigung einen Höhenunterschied von 1.516 Meter. Am Schoberboden angekommen, steigen Besucherinnen und Besucher in Europas höchstgelegene private Schmalspurbahn um, die direkt am Bergrestaurant Reißeck endet.

Wandern und Entdecken

Der beliebte Reißeck Rundwanderweg ist das passende Ziel für gemütliche Wanderer. In ca. einer halben Stunde führt er zum Großen Mühldorfer Stausee auf 2.319 m. Unterwegs vermitteln zahlreiche interessante Informationspunkte mehr Wissen über Landschaft, Geologie und Vegetation.

Der Große Mühldorfer See bietet viele interessante Ausflugsziele. Der Echopunkt und der urtümlich anmutende Steinkreis unweit der Großen Mühldorfer Staumauer. Riekenthörl (2.525 m), Hochkedl (2.558 m) und das Große Reisseck (2.965 m) sind weitere empfehlenswerte Wanderziele. Für Kletterer steht die Kletterroute "Bella Vista" auf die Hohe Leier (2.774 m) zur Verfügung, die bei Alpinisten ausgesprochen beliebt ist.

Ausführliche Informationen über die markierten Wege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Gehzeiten, finden Besucherinnen und Besucher bei der Bergstation. 

Ein Blick ins Innere der Mühldorfer Sperre

Interessierte, die mehr über die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft erfahren wollen, sind eingeladen, einen Blick ins Innere der Mühldorfer Sperre zu werfen. Erfahrene Wanderführer begleiten Sie zur Sperre, zeigen und erklären unterwegs alles Wissenswerte über die Stromerzeugung aus Wasserkraft, den Naturraum Reißeck, den Bau der Stauseen und die Wander- und Klettermöglichkeiten ringsum. Die Führung dauert ca. 90 Minuten und startet täglich um 10 Uhr, 12 Uhr, 13:30 Uhr und 15 Uhr.


 




Mediensprecher für Salzburg, Tirol und Bayern

Wolfgang Syrowatka Wolfgang Syrowatka

Pressesprecher für Salzburg, Tirol und Bayern

E-Mail senden