Bayerns Ministerin Ilse Aigner beim VERBUND Energiefrühstück Zeit für klare Entscheidungen im Strommarktdesign

21.03.2014Wien

Ilse Aigner, Vize-Ministerpräsidentin und Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien und Mag. Josef Lettenbichler, Abgeordneter zum Nationalrat sowie Energie- und Industriesprecher der ÖVP diskutieren gemeinsam mit Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender VERBUND, über klare Entscheidungen zum Strommarktdesign.

Ihre erste Auslandsreise führt Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner nach Österreich. „Unser Nachbarland Österreich bleibt der wichtigste Handelspartner für bayerische Unternehmen“, so die Ministerin. Im Rahmen des gemeinsam mit dem Bayrischen Staatsministerium und der Deutschen Handelskammer organisierten VERBUND Energiefrühstücks diskutiert sie vor rund 200 Gästen  Fragen des zukünftigen Strommarktdesigns:  “Ich begrüße das Engagement österreichischer Unternehmen in die bayerische Energieinfrastruktur. Dies ist auch ein Zeichen dafür, dass der Energiesektor Gewinne verspricht, wenn der ordnungsrechtliche Rahmen steht. Ich will alles daransetzen, diesen weiter zu verbessern und marktwirtschaftlich zu gestalten.“

Die Energiewende stellt ganz Europa vor große Herausforderungen. Deutschland und Österreich sind über die gemeinsame Preiszone eng verwoben. Preisverwerfungen am Markt aufgrund hoher Subventionierungen sowie Fragen der Netzstabilität und der Versorgungssicherheit betreffen beide Länder gleichermaßen. VERBUND unterstützt die Zielsetzungen der Energiewende, ein zukunftsfähiges Energiesystem auf Basis erneuerbarer Energien zu errichten. Wichtig dabei ist, den Klimaschutz und die CO2-Reduktion als übergeordnetes Ziel weiter im Fokus zu haben.

„Für das Gelingen der Energiewende brauchen wir mehr Kooperation. In Europa, aber vor allem auch zwischen den Nachbarländern“, so VERBUND Vorstandsvorsitzender Wolfgang Anzengruber. „Die enge Zusammenarbeit zwischen den Nachbarländern macht die  Energieversorgung leistbarer, sicherer und stabiler.“

Für eine verstärkte Zusammenarbeit sprach sich auch ÖVP Energie- und Industriesprecher Mag. Josef  Lettenbichler aus: „Die Alpenregion sollte als gemeinsamer Energieraum begriffen werden. Damit lassen sich die energiepolitischen Herausforderungen besser lösen und eine zukunftsfähige Perspektive für die Energieversorgung und den Wirtschaftsstandort entwickeln.“

VERBUND in Bayern
VERBUND verfügt in Deutschland  über 22 Wasserkraftwerke mit  rund 660 Megawatt und einer Jahreserzeugung von rund 4 Mrd. kWh an Inn und Donau. Damit ist das Unternehmen der zweitgrößte Stromerzeuger aus Wasserkraft in Deutschland und der größte in Bayern.

Ingun Metelko Ingun Metelko

Unternehmenssprecherin

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