Starkregenereignisse machen Handeln erforderlich

13.08.2014Kaprun

Speicher Margaritze kann kein Wasser mehr aufnehmen

Starke Regenfälle haben den Wasserzufluss in den Speicher Margaritze deutlich erhöht. Da keine Wetterbesserung zu erwarten ist, wird Wasser kontrolliert über den Grundablass – eine Sicherheitseinrichtung am Fuß der Sperre – abgegeben. Damit wird für die prognostizierten Regenfälle am Nachmittag Rückhalteraum im Speicher geschaffen. Parallel werden dauerhaft 20 m³ (20.000 Liter) je Sekunde in den Speicher Mooserboden nach Kaprun (Salzburg) gepumpt.

Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen und die vorhergesagten Regenfälle den Speicher Margaritze vollständig füllen, so wird der Grundablass geschlossen und Wasser über den Hochwasserüberfall abgeführt. Dieser befindet sich am oberen Rand der Talsperre und ist mit dem Überlauf eines Waschbeckens vergleichbar. In diesem Fall ist kein Wasserrückhalt im Speicher mehr möglich und der natürliche Zufluss wird – vermindert um die nach Kaprun übergeleiteten Wassermengen – abgegeben.

Die nun erforderlichen Maßnahmen sind eine planmäßige Reaktion auf starke Regenfälle, die die Rückhaltewirkung der Speicher an ihre Grenze geführt haben. Ein Austrag von großen Mengen an Sedimenten ist dank der regelmäßigen Überleitung in den Wasserfallboden (Kaprun) ausgeschlossen. Die zuständigen Behörden wurden von VERBUND über das weitere Vorgehen informiert. Die Anlagensicherheit ist in vollem Umfang gewährleistet.

Mediensprecher für Salzburg, Tirol und Bayern

Wolfgang Syrowatka Wolfgang Syrowatka

Pressesprecher für Salzburg, Tirol und Bayern

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