Verbund erhöht Ergebnisausblick und Dividende für 2014

21.10.2014Wien

Verbund erhöht Ergebnisausblick und Dividende für 2014

Das Management der VERBUND AG verlautbart heute die Erhöhung des Ergebnisausblicks für das Geschäftsjahr 2014. Auf Basis der aktualisierten Planung wird VERBUND 2014 ein EBITDA von rund 770 Mio. € (Prognose bisher: 690 Mio. €) und ein Konzernergebnis von rund 85 Mio. € (Prognose bisher: 70 Mio. €) erzielen. Die geplante Dividende orientiert sich unverändert an einer Ausschüttungsquote von rund 50 % des bereinigten Konzernergebnisses. Das bereinigte Konzernergebnis 2014 wird rund 190 Mio. € (Prognose bisher 150 Mio. €) betragen.

Diese Anpassung des Ergebnisausblicks ist im Wesentlichen auf folgende Gründe zurückzuführen:
 
Bessere Wasserführung
Die Wasserführung im 3. Quartal 2014 lag mit 1,10 über dem langjährigen Durchschnitt. Für das Restjahr 2014 wird eine durchschnittliche Wasserführung angenommen. Der neue Ergebnisausblick basiert daher auf einem Erzeugungskoeffizienten von 0,99 für das Gesamtjahr 2014. Der positive Effekt beträgt im EBITDA rund 20 Mio. € und im Konzernergebnis rund 10 Mio. €.

Positive Effekte im Zusammenhang mit dem Verkauf der französischen Gas-Kombikraftwerke
Am 6. Oktober 2014 haben VERBUND und KKR eine Einigung über den Verkauf der französischen Gas-Kombikraftwerke Pont-Sur-Sambre und Toul erzielt. Das Signing der Verträge fand am 13. Oktober 2014 statt. Durch diesen Verkauf, der auf Basis der Buchwerte der Kraftwerke erfolgte, wurde ein positiver, einmaliger Steuereffekt erfasst. Die positiven Effekte im Zusammenhang mit dem Verkauf der französischen Gas-Kombikraftwerke im Konzernergebnis betragen rund 105 Mio. €.

Wertberichtigung der Windparks in Rumänien
Regulatorische Eingriffe in den Grünstromzertifikatemarkt durch die rumänische Regierung sowie ein massives Überangebot von Grünstromzertifikaten lassen eine Reduktion der Erlöse der rumänischen Windkraftwerke von VERBUND erwarten. Aufgrund des Vorliegens von Auslösefaktoren wurde in einem Werthaltigkeitstest ein Abwertungsbedarf festgestellt. Das Konzernergebnis wird dadurch mit rund 144 Mio. € belastet.

Positive Effekte aus dem Stromgeschäft
Höher als geplante Margen aus dem Stromgeschäft wirken sich positiv auf die Ergebnisentwicklung aus. Der positive Effekt beträgt im EBITDA rund 30 Mio. € und im Konzernergebnis rund 20 Mio. €.

Höhere als geplante Kosteneinsparungen
Zusätzlich konnten höhere als geplante positive Ergebniseffekte aus dem konsequent umgesetzten Kosteneinsparungsprogramm erzielt werden. Das EBITDA verbesserte sich dadurch um rund 25 Mio. €, das Konzernergebnis um rund 15 Mio. €.

Die Effekte aus dem Verkauf der französischen Gas-Kombikraftwerke und aus der Wertberichtigung der Windparks in Rumänien werden bereits zur Gänze im Ergebnis der Quartale 1–3/2014, die am 29. Oktober 2014 veröffentlicht werden, berücksichtigt.

Kontakt

Andreas Wollein Andreas Wollein

Leiter Finanzmanagement, M&A und Investor Relations

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