5 Jahre Kooperation VERBUND Diakonie zugunsten von Menschen mit Sprachbehinderungen

02.12.2014Wien

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen: Die Sozialinitiative von VERBUND, Österreichs größtem Stromversorger, und der Diakonie konnte bereits rund 9.000 Menschen helfen

5 Jahre Kooperation VERBUND Diakonie zugunsten von Menschen mit Sprachbehinderungen

In Österreich leben mehr als 600.000 Menschen mit Behinderungen, davon mehr als 60.000 Personen mit Beeinträchtigungen beim Sprechen. „Sprachlos sind diese Menschen jedoch nicht. Sie werden aber sprachlos gemacht, weil die Finanzierung von Kommunikationsgeräten einem bürokratischen Hürdenlauf durch verschiedene öffentliche Stellen entspricht, der extrem schwierig zu organisieren ist,“ kritisiert Diakonie Direktor Michael Chalupka.

Unter dem Motto „Strom zum Leben“ starteten Anfang Dezember 2009 VERBUND und Diakonie eine langfristig angelegte Sozialinitiative: Der „VERBUND Empowerment Fund der Diakonie“ konnte in den vergangenen 5 Jahren bereits rund 9.000 (genau 8.950) Menschen mit Behinderungen in Österreich helfen, durch Einsatz modernster Technologien ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

VERBUND und Diakonie fordern gemeinsam seit 5 Jahren einen Rechtsanspruch auf technische Hilfsmittel und die Finanzierung für assistierende Technologien. „Seit  fünf Jahren hilft der VERBUND Empowerment Fund der Diakonie Menschen mit Behinderungen sich aktiv mitteilen zu können und  ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, so VERBUND Vorstandsvorsitzender Wolfgang Anzengruber.

In den Jahren 2009 bis 2014 konnten mithilfe des Einsatzes von 1,155 Millionen Euro Hilfsmittel und assistierende Technologien für rund 1.650 Menschen angeschafft werden. Zusätzlich konnten 7.350 Menschen zu dieser Problemlage beraten werden.

Augensteuerung für Denise

Denise Will, ist 15 Jahre alt und verwendet seit Herbst 2013 eine Augensteuerung. Bei der Anschaffung erhielt die Familie eine Unterstützung durch den Verbund Empowerment Fund. „Ich bin froh, dass ich jetzt eine Augensteuerung habe. Es hat sehr lang gedauert, bis ich sie bekommen habe. Jetzt verwende sie in der Schule und in der WG. Derzeit lerne ich damit in der Schule (lesen, schreiben). Manchmal sag ich damit auch, wenn ich etwas möchte. Ich würde gerne damit erzählen, aber das geht noch nicht, weil ich noch nicht die richtigen Bilder hab. Daran arbeiten meine Betreuerinnen noch. Ich schau mir Fotos am Computer an, hör Musik und übe Abschreiben aus Büchern.“

Konzernpressesprecherin

Ingun Metelko Ingun Metelko

Unternehmenssprecherin

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