Zivilschutzalarm für Draugemeinde Lavamünd ist aufgehoben

31.10.2018Klagenfurt, Wien

Drau-Hochwasser 2018

Seit Mittwoch, 31.10.2018, 15:00 Uhr ist  der Zivilschutzalarm für die Draugemeinde Lavamünd aufgehoben. Die im Vorfeld des Hochwassers getroffenen Maßnahmen zum bestmöglichen Schutz von Lavamünd haben gegriffen, die VERBUND-Kraftwerkskette konnte in den vergangenen 36 Stunden erfolgreich jede Hochwasserspitze noch vor Lavamünd in den großen Stauräumen bei den Wasserkraftwerken abfangen.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten in den behördlichen Krisenstäben und insbesondere bei den Einsatzorganisationen für die sehr gute Zusammenarbeit während und vor allem auch vor diesem außergewöhnlichen Hochwasserereignis. Nur aufgrund der professionellen Vorbereitung und Lage-Einschätzung konnten die VERBUND-Kraftwerke an der Drau in diesem Fall auch eine spezielle Schutzfunktion für die Gemeinde Lavamünd übernehmen und gleichzeitig den gewohnten Hochwasserschutz für die Gemeinden innerhalb der Kraftwerkskette im Drautal, Jauntal und Rosental gewährleisten.

Auch die für die kommenden Tage prognostizierten Niederschläge sollten aus heutiger Einschätzung sicher durch die Kraftwerkskette abgeführt werden können. Darüber hinaus wurden die großen Speicherseen der Kraftwerksgruppe Malta-Reißeck in den Hohen Tauern bereits wieder in die Lage versetzt, größere Niederschlagsmengen im mehrere hundert Quadratkilometer  großen Einzugsgebiet zu speichern.

Die Zentralwarten der beiden VERBUND-Wasserkraftwerksgruppen in Kärnten bleiben weiterhin personell voll besetzt, in den vergangenen fünf Tagen standen mehr als 250 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von VERBUND rund um die Uhr im Hochwassereinsatz.

Pressesprecher für Kärnten und Steiermark

Robert Zechner Robert Zechner

Pressesprecher für Steiermark und Kärnten

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