Halbzeitfeier beim Kraftwerk Stegenwald

05.06.2024Stegenwald

Ende Juni 2023 erfolgte der Spatenstich für das Salzachkraftwerk Stegenwald. Es ist ein wichtiger Baustein in Richtung Energiewende und wird künftig so viel sauberen Strom erzeugen, wie 20.000 Haushalte im Durchschnitt im Jahr verbrauchen. Gestern wurde der Baufortschritt mit einer kleinen Halbzeitfeier begangen. Projektbetreiber VERBUND und Salzburg AG luden dazu die Bürgermeister der Anwohnergemeinden und Anrainer:innen ein, um die reibungslose Umsetzung des Projekts zu feiern.

Die Arbeiten für das Salzachkraftwerk Stegenwald liegen voll im Zeitplan. So wurden bereits ein Großteil des zukünftigen Stauraums und Maßnahmen zum Hochwasserschutz sowie die Unterwasserstrecke des Kraftwerks fertiggestellt. Am Kraftwerk selbst werden im Frühsommer die Hauptbetonarbeiten soweit abgeschlossen sein, dass die Anlieferung und Montage des ersten von zwei Maschinensätzen beginnen kann. Die beiden Maschinen haben eine Leistung von in Summe 14,3 Megawatt und wiegen nach Fertigstellung zusammen rund 265 Tonnen. Sämtliche Anlagenteile werden von österreichischen Herstellern geliefert.

Das Kraftwerk wird ab Mitte 2025 heimischen erneuerbaren Strom aus Wasserkraft für rund 20.000 Haushalte erzeugen. Dadurch werden 73 Millionen kWh fossiler Strom substituiert und ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der österreichischen und Salzburger Klimaziele geleistet.

Ein Grund für den zügigen Baufortschritt ist die gute Zusammenarbeit mit Grundeigentümer:innen und Anrainer:innen. Diese wurden gestern bei einer kleinen Feier in den Räumlichkeiten der Salzburger Jägerschaft persönlich über die Arbeiten informiert. „Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den Grundbesitzer:innen und Nachbarn war von Anfang an von einer gegenseitigen Wertschätzung und einem hohen Verständnis geprägt. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken“, bringt es Projektleiter Hannes Badura auf den Punkt. „Das Salzachkraftwerk Stegenwald ist nicht nur ein wichtiges Projekt zum Gelingen der Energiewende, sondern zeigt auch, wie eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Projektbetreibern und Anwohnergemeinden zum Wohle aller gelingen kann", bestätigt Bürgermeister Hubert Stock die funktionierende Partnerschaft.

Daten und Fakten

  • Bauzeit rund 2 Jahre
  • Fallhöhe 8,09 Meter
  • Leistung 14,3 MW
  • Regelarbeitsvermögen 73,8 GWh für ca. 20.000 Haushalte
  • Investition 100 Millionen Euro

Kontakt

Foto von Rainer Tschopp Rainer Tschopp

Pressesprecher Region West

E-Mail senden