Energiekonferenz: energy 2050

Am Marktplatz Energiezukunft: Was wollen Kunden, was kann die Branche?

2015 stellte die Energiekonferenz die umstrittensten Fragen rund um die Neugestaltung des Energiemarktplatzes zur lösungsorientierten Diskussion. „Welche Marktregeln braucht die Energiezukunft?", „Was tut sich am Marktplatz?", „Wie würde die nächste Generation den Marktplatz Energie gestalten?"

Mehr als 220 hochrangige Vertreter der europäischen Energiewirtschaft diskutierten im edlen Ambiente des Schlosses Fuschl über Stand, Zukunft und Chancen des neuen Energiemarktplatzes. „Wir haben gewaltige Herausforderungen: Regulative Marktdesigntransformation, Dekarbonisierung und resiliente Infrastruktur", so Christoph Frei, Generalsekretär des World Energy Councils.

Der Kunde ist König, er gibt den Ton an und die Energiewirtschaft muss sich an seinen hohen und vor allem neuen Anforderungen anpassen. Was wird er aber in 30 Jahren erwarten? Das zeigte Ray Hammond, Zukunftsforscher und Querdenker, am Anfang des 2. Konferenztages auf: Energie wird sicher, erschwinglich und vor allem erneuerbar sein müssen. Energie wird „from dumb to smart".

„Was die Telekommunikationsbrache hinter sich hat, steht der Energiewirtschaft erst bevor, so Strebl. Es gehe nicht nur um Energielieferung, sondern darum, das System zu managen." So Michael Strebl, Geschäftsführer der Salzburger Netz GmbH.

„Mittlerweile ist Solarenergie ein Produkt, das zu einem neuen Haus einfach dazugehört", stellte Günter Krupitza, Geschäftsführer der SOLAVOLTA Energie- und Umwelttechnik GmbH fest.

Die Energiezukunft wird von der nächsten Generation geschrieben. In diesem Zusammenhang haben sich mehr als 50 Start-ups beworben, um mit ihrem Geschäftsmodell die Teilnehmer von energy2050 zu überzeugen. In Rahmen eines spannenden Start –up Elevator Pitches konnten die letzen fünf Ihr Produkt vorstellen und dem Voting des Publikums unterziehen. Die intelligenten Sensoren für Enteisungsanlagen bei Windrädern von eologix überzeugten und Gründer Thomas Schlegl erhielt den Preis von 25.000,-€.

Im Vorfeld der energy2050-Konferenz erarbeiten 30 "High Potentials" aus der Energiebranche, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, Antworten auf die Frage: Was wollen die Kunden, was kann die Branche? Und was kann die Politik dazu beitragen? Die bunt gemischte Arbeitsgruppe aus VERBUND-Mitarbeitern und Experten vereinte im vergangen Halbjahr aktuelle Fragestellungen und Visionen zum Energiemarktplatz der Zukunft. Die Ergebnisse dieses Energy2050LABs wurden dem Publikum am 3. Tag vorgestellt.

Parallel zur Konferenz durften die Teilnehmer wieder Elektromobilität erleben: Die neuesten Elektofahrzeuge standen für Testfahrten zur Verfügung. Erstmalig auch das Elektroboot von Frauscher auf dem Fuschlsee und Elektromotorräder von Johammer.

Die nächste energy2050-Konferenz ist für 2017 geplant.

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