VERBUND-Frauenstipendium zum 12. Mal an Studentinnen der TU Wien vergeben

22.09.2020Wien

Gezielte Unterstützung von Stipendiatinnen an der TU Wien im Wert von EUR 5.000

VERBUND unterstützt seit vielen Jahren die gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen, mehr Frauen für technische Berufsfelder zu gewinnen. Neben den Bemühungen in der unternehmenseigenen Ausbildung vergibt VERBUND jedes Jahr Stipendien im Wert von je EUR 5.000 an Studentinnen der TU Wien. Die jährliche Vergabe der VERBUND-Frauenstipendien erfolgte heuer zum 12. Mal.

„Die männliche Dominanz in technischen Berufen ist kein Naturgesetz, sondern die Folge von überholten Denkmustern. Berühmte Frauennamen, darunter die in Wien geborene Hedy Lamarr, belegen dies - Lamarr etwa begleitet uns bis heute im Mobilfunk. Strukturen aufzubrechen und gezielt Frauen zu gewinnen ist eine Aufgabe, der sich die Gesellschaft annehmen muss. Die Ausnahme muss zur Normalität werden. Bis dahin müssen wir aber noch viele Anstrengungen unternehmen. Ich bin daher stolz, dass VERBUND nun bereits zum 12. Mal die VERBUND-Frauenstipendien an Studentinnen der TU Wien vergibt“, freut sich Michael Strugl, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der VERBUND AG, über die traditionelle Vergabe der Stipendien.

Aufgrund der COVID-19-Vorsorge fand die Übergabe der Stipendien im kleinen Kreis statt. VERBUND wurde durch Domenika Koller, Leiterin Recruiting & Personalmanagement, vertreten: „Die VERBUND-Frauenstipendien sind nicht nur für die Stipendiatinnen wertvolle Impulse. Sie sind auch Signale nach außen, dass Frauen in technischen Berufen Wertschätzung und Unterstützung erfahren und bei VERBUND hochwillkommen sind.“

Daniela Haiden-Schroll vom TU Career Center bestätigt die Erfolgsgeschichte: „Die Diversität in Technik, IT und Naturwissenschaften zu fördern und vor allem mehr Frauen für diese so spannenden Bereiche zu begeistern, das sind sowohl wichtige Anliegen der TU Wien und des TU Career Centers als auch zentrale Ziele der VERBUND-Frauenstipendien. Die VERBUND-Stipendiatinnen beweisen jedes Jahr eindrucksvoll, mit welchem Erfolg und welcher Freude Frauen ihre Begeisterung für Technik leben und wirken damit als positives Beispiel für viele, die noch vor der Studien- oder Berufswahl stehen.“

Die Stipendiatinnen

Die drei VERBUND-Frauenstipendiatinnen, Helena Hazeu (Bachelor-Studentin Maschinenbau), Luise Prielinger (Bachelor-Studentin Computational Science & Engineering) und Julia Reisinger (Doktoratsstudentin Bauingenieurwesen), überzeugten im – heuer Corona bedingt angepassten Auswahlprozess - mit ausgezeichneten Studienleistungen, Praxiserfahrung und hoher sozialer Kompetenz. Sie dürfen sich ein Studienjahr lang über eine maßgeschneiderte Unterstützung für ihre Karriere freuen. 

Helena Hazeu erhält das VERBUND-Frauenstipendium für Studentinnen aus den Bereichen Elektrotechnik und Maschinenbau. Sie selbst hat bei der Berufswahl von Technikerinnen im familiären Umfeld profitiert. Für sie Glück und Auftrag zugleich: „Ich möchte mehr junge Frauen motivieren, sich für eine technische Studienrichtung zu entscheiden und als Vorbild dienen. Trotz der geringen Frauenquote in meinem Studium habe ich mich nie benachteiligt gefühlt. Das Studium Maschinenbau ist wie eine große Familie, in der alle Studierenden zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen.“

Das VERBUND-Frauenstipendium für Informatikerinnen erhält Luise Prielinger. Sie ist sicher, dass technische Berufe eine gute Wahl sind: „Ich bin davon überzeugt, dass man sich, vor allem als Mädchen, nicht von der “Schwierigkeit” eines technischen Studiums abschrecken lassen soll - es sind auch keinerlei technische Vorkenntnisse dafür notwendig. Viel wichtiger ist es, das Interesse und die nötige Ausdauer für den Beruf bzw. das Studium mitzubringen. Die Begeisterung und Freude an der Technik kommen dann ganz von alleine.“

Julia Reisinger wird mit dem VERBUND-Frauenstipendium für Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement ausgezeichnet. „Schon als ich 4 Jahre alt war faszinierte mich Architektur und die mich umgebende gebaute Umwelt. Damals sagte ich immer: “Ich werde auch so tolle Gebäude bauen“ und malte bzw. plante ununterbrochen Häuser. Ich wüsste nicht was Mädchen und Frauen daran hindern könnte, nicht einen technischen Beruf zu wählen. Traut es euch zu! Wir alle sollten viel öfter nach dem Motto von Pippi Langstrumpf leben: ‚Das habe ich noch nie versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe!‘“ 

Konzernpressesprecherin

Ingun Metelko Ingun Metelko

Unternehmenssprecherin

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