SAMMLUNG VERBUND: Die Kunstsammlung von VERBUND

VERBUND begreift sein Engagement für zeitgenössische Kunst als Teil der Unternehmenskultur. Der Anspruch der SAMMLUNG VERBUND ist es einzelne künstlerische Positionen, die bisher verborgen waren, zu entdecken und sichtbar zu machen und eine Spur in unserem kulturellen Gedächtnis zu hinterlassen.

Aktuelle Ausstellung

FEMINISTISCHE AVANTGARDE MADE IN AUSTRIA
kuratiert von Gabriele Schor 

Aufgrund der Ausgangsbeschränkung der Bundesregierung sind bis auf Weiteres alle Führungen durch die Vertikale Galerie abgesagt. Die Ausstellung kann derzeit virtuell besucht werden. Es werden laufend neue Videos auf Facebook und Instagram zu sehen sein. Bleiben Sie gesund! 

Die SAMMLUNG VERBUND präsentiert in der Ausstellung FEMINISTISCHE AVANTGARDE – MADE IN AUSTRIA erstmals ausschließlich österreichische Pionierinnen der 1970er-Jahre. Ab 19. Februar 2020 sind in der Vertikalen Galerie des VERBUND Headquarters rund 80 Arbeiten von insgesamt 16 Künstlerinnen zu sehen. Seit der viel beachteten Ausstellung der SAMMLUNG VERBUND im mumok im Jahr 2017 sind zahlreiche Neuerwerbungen zu sehen.


Vor dem Hintergrund der 1968er-Studentenbewegung, den Bestrebungen, überkommene moralische Werte der Kriegsgeneration zu überwinden, sowie der ‚sexuellen Revolution‘ entstand in den westlichen Ländern eine zweite Welle der Frauenbewegung. Die Forderung, sogenannte „private“ Angelegenheiten öffentlich zu diskutieren – wie Familienrecht, Ehe, unbezahlte Reproduktionsarbeit, Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch, Scheidung, Gewalt gegen Frauen –, mündete in dem Ruf: „Das Private ist politisch.“ Frauen erkannten, dass sie gemeinsam mehr erreichen würden und begannen sich zu organisieren. Künstlerinnen gründeten Gruppen, kuratierten Ausstellungen mit den Werken von Künstlerinnen, schrieben Manifeste und Pamphlete. Kuratorin Gabriele Schor fasst zusammen: „Die Ausstellung macht deutlich, dass die österreichischen Künstlerinnen eine Bandbreite vom aktionistisch-provokativen bis hin zum poetisch-performativen Feminismus auffächerten. Letzterer war offenbar damals zu ‚leise‘, um wahrgenommen zu werden. Heute können wir die Qualität des poetisch-performativen Feminismus wertschätzen.“

Künstlerinnen: 
Renate Bertlmann (*1943, Wien), Linda Christanell (*1939, Wien), Veronika Dreier (*1954, Voitsberg/ Steiermark), VALIE EXPORT (*1940, Linz), Gerda Fassel (*1941, Wien), Birgit Jürgenssen (1949–2003, Wien), Auguste Kronheim (*1937, Amsterdam) , Brigitte Lang (*1953, Feldbach/Steiermark), Karin Mack (*1940, Wien), Florentina Pakosta (*1933, Wien), Anita Münz (*1957, Basel), Friederike Pezold (*1945, Wien), Margot Pilz (*1936, Haarlem/Niederlande), Ingeborg G. Pluhar (*1944, Wien), Lotte Profohs (1934–2012, Wien), Brigitte A. Roth (1951–2018, Wien) 

Ausstellungsort: 
Vertikale Galerie der SAMMLUNG VERBUND
Am Hof 6a
1010 Wien

Ausstellungsdauer: 
19. Februar - 5. Juni 2020


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Am Hof 6a
1010 Wien

Aktuelle Publikation der SAMMLUNG VERBUND

Ausstellungskatalog von Louise Lawler

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Werke von Louise Lawler erworben von der SAMMLUNG VERBUND, Wien & Anderen

hrsg. von Gabriele Schor

Verlag der Buchhandlung Walther König


Yellow fog

Foto der Intervention Yellow Fog an der VERBUND Zentrale

Yellow fog ist eine permanente Intervention des Künstlers Olafur Eliasson, entlang der Fassade der VERBUND-Zentrale. Gemeinsam mit dem Künstler wurde die Arbeit 2008 installiert und ist seitdem täglich eine Stunde in der Abenddämmerung zu sehen.

Einblick in die Ausstellung Feministische Avantgarde. Made in Austria in der Vertikalen Galerie / © Sandro Zanzinger