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Photovoltaik Förderung 2026 in Österreich
Welche PV-Anlage Förderung gibt es aktuell - und wie funktioniert die EAG Förderung? Hier finden Sie die wichtigsten Zuschüsse (Bund/Land/Gemeinde), Fördersätze und Call-Termine kompakt erklärt.
Stand: Februar 2026
Die Inhalte im Überblick
Photovoltaik Förderung in Österreich - kurz erklärt:
· Bund (EAG Förderung): Einmaliger Investitionszuschuss für PV-Anlagen und (unter Bedingungen) Batteriespeicher.
· Fördersätze 2026: PV bis 150 €/kWp, Speicher bis 150 €/kWh (Details unten).
· Fördercalls: Antragstellung nur in definierten Zeitfenstern; Budgets können ausgeschöpft sein.
· Landesförderung: Je Bundesland unterschiedlich (Pauschale, Wohnbauförderung, Sanierungsprogramme oder derzeit keine Förderung).
· Gemeinde: Manche Gemeinden zahlen zusätzliche Fixzuschüsse oder Speicherboni.
· Kombinierbarkeit: Teilweise möglich – je nach Richtlinie (immer im Einzelfall prüfen).
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EAG Förderung 2026: Bundesweiter Investitionszuschuss für Photovoltaik & Speicher
Die EAG Förderung ist 2026 die wichtigste Förderung Photovoltaik auf Bundesebene. Sie unterstützt private Haushalte mit einem einmaligen Zuschuss für die Anschaffung und Installation von PV-Anlagen - und zusätzlich für Batteriespeicher, wenn diese im Rahmen des Programms förderfähig sind. Entscheidend sind Anlagengröße (kWp), Förderkategorie und die Antragstellung innerhalb eines Fördercalls.
Kategorie | PV-Anlagengröße | Fördersatz PV |
|---|---|---|
Kategorie A | bis 10 kWp | 150 €/kWp |
Kategorie B | >10 bis 20 kWp | 140 €/kWp |
Kategorie C | >20 bis 100 kWp | max. 130 €/kWp |
Kategorie D | >100 bis 1.000 kWp | max. 120 €/kWp |
Kategorie Stromspeicher | (zusätzlich, wenn förderfähig) | 150 €/kWh |
Hinweis: Die tatsächliche Auszahlung hängt von den förderfähigen Kosten, Richtlinien und der Förderzusage ab. Maximalgrenzen/Überförderung beachten.
Fördercalls 2026: Wann kann ich die EAG Förderung beantragen?
Im Jahr 2026 finden drei Fördercalls für die Kategorien A, B, C und D zu folgenden Terminen statt:
· Fördercall 1: 23.04.2026 bis 11.05.2026
· Fördercall 2: 16.06.2026 bis 30.06.2026
· Fördercall 3: 08.10.2026 bis 22.10.2026
Zur Checkliste: so bereiten Sie sich auf den Call vor
Details zur EAG Förderung
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Photovoltaik Förderung nach Bundesland: Landesförderungen 2026 (Privathaushalte)
Neben der Bundesförderung gibt es in Österreich je Bundesland eigene Förderlogiken. Manche Länder fördern PV direkt, andere über Wohnbauförderung/Sanierung oder fokussieren auf Speicher-Nachrüstung. Die Programme unterscheiden sich in Höhe, Bedingungen, Fristen und Kombinierbarkeit.
Photovoltaik-Förderung nach Bundesland
Bundesland | Status/Typ (Privat) | Kurzinfo |
|---|---|---|
Niederösterreich | Wohnbauförderung/Punktesystem | PV kann im Neubau/Sanierung punkterelevant sein |
Oberösterreich | keine klassische PV-Privatförderung | teils unterstützende Maßnahmen (z. B. Dach/Statik) |
Burgenland | Speicher-Nachrüstung | Förderung für nachträglich errichtete Speicher (unter Bedingungen) |
Wien | aktuell keine laufende Privatförderung | Updates 2026 abwarten |
Salzburg | Programm ausgelaufen (31.12.2025) | derzeit keine Antragstellung möglich |
Kärnten | Pauschale | 3.000 € (PV ≥ 5 kWp + Speicher ≥ 5 kWh) |
Steiermark | über Sanierungsprogramme | PV v. a. im Rahmen „umfassender Sanierung“ |
Tirol | Wohnbauförderung/Sanierung | Zuschuss bis 50 % oder Annuitätenzuschuss (je Richtlinie) |
Vorarlberg | Spezialfälle | z. B. versiegelte Flächen / Bürgerbeteiligung / Energiegemeinschaften |
Niederösterreich: Photovoltaik Förderung über Wohnbauförderung (Punktesystem)
In Niederösterreich läuft die PV-Unterstützung für Privathaushalte häufig über die Wohnbauförderung (z. B. Neubau/Eigenheim, teils auch Sanierung). Photovoltaik kann dabei als Maßnahme Zusatzpunkte bringen, abhängig von der Größe der Anlage.
Konkrete Orientierung (Beispiel aus den NÖ-Kriterien):
Eigenheim/Reihenhaus: PV ab 2,0 kWp = 10 Punkte, PV ab 4,0 kWp = 15 Punkte (programmabhängig).
Geschosswohnbau: Mindestgrößen werden teils pro Wohneinheit definiert (z. B. 0,5 kWp/WE).
Service-Hinweis: Wenn Sie ohnehin bauen oder sanieren, lohnt sich PV besonders, weil Maßnahmen im Paket oft „besser wirken“ als einzeln.
Oberösterreich: Keine klassische PV-Privatförderung, aber Unterstützung für Dachprüfung/-ertüchtigung
Für private Haushalte gibt es in Oberösterreich nicht durchgehend eine klassische „PV €/kWp“-Landesförderung. Ergänzend unterstützt das Land jedoch Dächer-Prüfung & -Ertüchtigung für den PV-Ausbau, z. B. für die statische Berechnung (Tragfähigkeit) und bauliche Maßnahmen zur Erhöhung der Dachtragfähigkeit.
Praxisnutzen: Wenn ein Dach für PV verstärkt werden muss, kann dieser Förderansatz die Einstiegshürde senken - die Bundesförderung (EAG) bleibt davon unberührt.
Burgenland: Förderung für Speichernachrüstung (unter Bedingungen)
Im Burgenland liegt der Schwerpunkt im Privatbereich auf nachträglich errichteten Stromspeichern. Das Land betont dabei: Bundesförderungen sind vorrangig in Anspruch zu nehmen; wenn diese nicht beantragt bzw. nicht verfolgt werden, kann die Landesförderung ausgeschlossen sein.
Konkrete Eckpunkte aus der Richtlinie 2026:
Zuschuss: 30% der förderfähigen Kosten
Deckel: max. 100 € je kWh nutzbarer Speicherkapazität
Max. anrechenbar: 20 kWh
Wichtig: Wegen der Kombinationslogik (Bund vor Land) ist Burgenland ein Bundesland, wo sich ein kurzer Förder-Check vorab besonders auszahlt.
Wien: Landesförderung ist nicht mit EAG/Klima- und Energiefonds kombinierbar
In Wien gilt grundsätzlich: Antragsteller*innen müssen sich vorab entscheiden, ob sie eine Förderung der Stadt Wien oder eine Bundesförderung nutzen - eine Kombination der Wiener Landesförderung mit EAG-Förderungen oder dem Klima- und Energiefonds ist nicht möglich.
Zudem: Auf der Plattform der Wiener Sonnenstrom-Offensive wird kommuniziert, dass derzeit keine neuen PV-Förderanträge gestellt werden können.
Praxis-Tipp für Wien: Wer schnell umsetzen will, plant meist mit der EAG Förderung; wer auf eine Wiener Neuauflage wartet, sollte Zeitfenster/Budgetupdates im Blick behalten.
Salzburg: PV-/Speicherprogramm des Landes ausgelaufen, Hinweis auf OeMAG/EAG
Die Energieförderungen für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher sind mit 31.12.2025 ausgelaufen; eine neue Antragstellung ist nicht möglich (eingebrachte Altanträge werden weiter bearbeitet).
Zusätzlich verweist Salzburg im Überblick zur Energieförderung darauf, dass man sich bezüglich Photovoltaik an die OeMAG/EAG-Abwicklungsstelle wenden soll.
Kärnten: Pauschalförderung 2026 (PV + Speicher) + Nachrüstung
Kärnten stellt 2026 auf ein klares Pauschalsystem um: Fördervoraussetzung ist PV + Speicher.
Konkret laut Land Kärnten:
Förderfähig nur mehr PV-Anlagen mit Stromspeicher
Mindestgrößen: PV ≥ 5 kWp und Speicher ≥ 5 kWh
Pauschale: 3.000 € pro Anlage (auch bei größeren Anlagen)
Speicher-Nachrüstung: 1.000 € pauschal (bei mind. 5 kWh)
Start: erster Call ab 15. April 2026, nur Anlagen, die 2026 errichtet wurden; Antrag ausschließlich online
Bonus in der Praxis: Die Anrechnung von Bundesförderungen entfällt laut Land (damit wird Kombinieren einfacher).
Steiermark: Photovoltaik meist im Rahmen der „Umfassenden Sanierung“
In der Steiermark ist PV im Privatbereich häufig nicht als eigene Standard-Pauschale ausgestaltet, sondern wird vor allem im Rahmen von Sanierungs-/Wohnbauprogrammen relevant (z. B. „Umfassende Sanierung“).
Konkrete Programmlogik (Umfassende Sanierung - allgemein):
Förderung u. a. als Annuitätenzuschuss (z. B. 45% über 15 Jahre) und/oder Förderungsbeitrag (z. B. 30% über 15 Jahre) - abhängig von Programm/Projekt.
In der Praxis ist das Programm besonders für Vorhaben relevant, bei denen nach Sanierungsmaßnahmen mindestens 3 Wohnungen entstehen (typische Programmlogik).
Praxis-Tipp: In der Steiermark lohnt es sich, PV als Teil eines Sanierungspakets (Gebäudehülle/Heizung/PV) zu denken, weil Förderfähigkeit oft über das Gesamtprojekt kommt.
Tirol: Wohnbauförderung (Sanierung): klare Zuschuss-Logik für PV
Tirol unterstützt PV-Anlagen für Privathaushalte im Rahmen der Wohnbauförderung (Sanierung) mit einer gut planbaren Logik:
Einmalzuschuss: 50% der förderbaren Kosten, gedeckelt mit max. 125 € / kWp
Alternative: Annuitätenzuschuss (z. B. 55% der Anfangsbelastung)
Kostenobergrenze: spezifisch 250 € / kWp installiert (für die Förderberechnung relevant)
Praxis-Tipp: Tirol ist ein Bundesland, in dem „Land + Bund (EAG)“ je nach Richtlinie besonders sinnvoll zusammen gedacht werden kann.
Vorarlberg: Förderung für PV-Überdachungen auf versiegelten Flächen (>20 kWp)
Vorarlberg fördert Photovoltaik im Landesschwerpunkt vor allem bei Überdachungen auf versiegelten Flächen (z. B. Carports/Parkflächen) - mit einer Mindestgröße von >20 kWp. Anlagen auf bestehenden Gebäuden sind dabei nicht förderungsfähig.
Konkrete Eckpunkte (Transparenzportal):
Förderung: 500 € pro kWp Modulleistung
Optionaler Zuschlag: 100 € pro kWp bei ökologischen Maßnahmen (Begrünung/Entsiegelung)
Deckel: max. 50.000 € je Anlage
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Gibt es Gemeindeförderungen für Photovoltaik?
Viele Gemeinden in Österreich bieten zusätzlich zu Bundes- und Landesförderungen eigene Zuschüsse an. Das können sein:
Einmalige Fixzuschüsse für PV-Anlagen
Speicherbonus oder Zusatzförderung für Energiemanagement
Zuschüsse für Energieberatung/Planung
Förderungen im Rahmen lokaler Klimaprogramme
Tipp: Fragen Sie direkt bei Ihrer Gemeinde nach aktuellen Programmen und Einreichfristen.
Kombinierbarkeit: Kann ich EAG Förderung + Landesförderung + Gemeinde kombinieren?
Grundsätzlich ist eine Kombination teilweise möglich, aber nicht automatisch. Entscheidend sind die jeweiligen Richtlinien:
Manche Landesprogramme erlauben eine Kombination mit Bundesmitteln, andere schließen Doppelförderungen aus.
In manchen Fällen gilt: zuerst Bundesförderung prüfen, danach Land/Gemeinde.
Vermeiden Sie Überförderung: Oft gibt es Obergrenzen (z. B. prozentuale Kostendeckel).
Checkliste: Photovoltaik Förderung richtig beantragen (Privathaushalt)
Hier ist eine praktische Checkliste, die private Haushalte beim Beantragen einer Photovoltaik-Förderung Schritt für Schritt unterstützt.
Förderstrategie klären: Bund (EAG) + Land + Gemeinde – Kombinierbarkeit prüfen
Fördercall & Zeitfenster prüfen (2026: drei Calls)
Projekt vorbereiten: kWp-Größe, Speicheroption, Angebote, technische Eckdaten
Antrag rechtzeitig stellen (je Programm vor Bestellung/Montage oder vor Inbetriebnahme)
Technische Anforderungen prüfen (Mindestleistung, Komponenten, Speicherregeln)
Kosten dokumentieren: Rechnungen, Zahlungsbelege, Nachweise griffbereit halten
Zuständige Stelle wählen: Bund/Land/Gemeinde & korrekt einreichen
Fristen nach Zusage einhalten: Umsetzung/Endabrechnung nach Vorgaben
Häufige Fragen zur Photovoltaik Förderung (EAG Förderung & PV-Anlage Förderung)
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Schritt für Schritt Anleitung zur EAG Förderung
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Wichtige Tipps zum EAG-Investitionszuschuss
Die Reihung beim Fördercall erfolgt nach dem Einreichzeitpunkt. Das bedeutet: Wer früher ein Ticket zieht, erhöht die Chance auf eine Förderung (first come, first serve). Wir empfehlen deshalb, das Ticket nach Möglichkeit unmittelbar nach Freischaltung der Eingabemaske zu ziehen. Der genaue Zeitpunkt wird auf der EAG-Website kommuniziert.
Bitte lösen Sie nur ein einziges Ticket. Das System erkennt weitere Versuche und lässt nur das zuletzt gelöste Ticket gelten. Alle vorherigen Tickets werden ungültig, und Ihr Antrag rückt in der Reihung nach hinten.
Bitte verwechseln Sie den OeMAG EAG-Investitionszuschuss nicht mit dem OeMAG-Marktpreis bzw. der Überschusseinspeisevergütung. Die Anmeldung zum Marktpreis wird von VERBUND für Sie durchgeführt.
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