Strommasten und Stromleitungen auf einer grünen Wiesen neben einem Wald.

Neue Netzentgelte:

Das ändert sich für Sie

Neue Regeln zu Berechnung der Netzentgelte:

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Netzentgelte sind jener Teil Ihrer Stromrechnung, den Sie für die Nutzung des Stromnetzes bezahlen.

  • 2027 werden sich in Österreich die Regeln für die Berechnung der Stromnetzentgelte ändern.

  • Hohe kurzfristige Verbrauchsspitzen belasten das Stromnetz besonders stark und werden daher bei der Berechnung eine größere Rolle spielen.

  • Künftig wird neben dem gesamten Stromverbrauch stärker berücksichtigt, wie viel Strom Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt gleichzeitig beziehen.

Strommasten und Stromleitungen auf einer grünen Wiesen neben einem Wald.

Was bedeutet das für Sie?

Viele Haushalte verbrauchen bereits jetzt Strom gleichmäßig und betreiben nur selten mehrere größere Geräte gleichzeitig. Für sie sind keine negativen Effekte zu erwarten.

Wer seinen Stromverbrauch besser über den Tag verteilt, kann künftig sogar bei den Netzentgelten profitieren. Umgekehrt kann es zu höheren Kosten kommen. Daher sollten Haushalte mit sehr leistungsstarken Geräten wie Wärmepumpe oder Wallbox verstärkt auf ihre Netznutzung achten.

 

 

Ein einfaches Beispiel:

Laufen Backofen, Waschmaschine, Geschirrspüler und andere größere Geräte gleichzeitig, entsteht eine hohe Lastspitze. Werden dieselben Geräte zeitlich versetzt genutzt, bleibt der Stromverbrauch (kWh) zwar insgesamt gleich, die Leistungsspitze (KW) ist jedoch niedriger.

Die Änderung betrifft ausschließlich die Netzentgelte. Der Energiepreis Ihres Stromtarifs ist davon nicht betroffen. Wie sich die Änderung konkret auf Ihre Rechnung auswirkt, hängt von Ihrem Verbrauchsverhalten, Ihrem Netzgebiet und der endgültigen Ausgestaltung der Tarife ab. Die Umstellung erfolgt schrittweise und soll etwa 2030 vollständig umgesetzt sein.

Was können Sie jetzt tun?

Aktuell besteht kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Wenn Sie eine Wallbox, Wärmepumpe oder andere leistungsstarke Geräte nutzen, lohnt es sich, künftig stärker darauf zu achten, diese nicht gleichzeitig mit voller Leistung zu betreiben. Solche Geräte zeitlich verteilt zu nutzen trägt dazu bei, Lastspitzen zu vermeiden.

  • Schritt 1

    Geräte zeitversetzt starten

    Leistungsstarke Geräte wie Waschmaschien, Trockner & Geschirrspüler nicht gleichzeitig laufen lassen, so verteilt sich der Stromverbrauch besser.

  • Schritt 2

    Elektroauto zeitlich flexibel laden

    Laden Sie Ihr Elektroauto möglichst zu Zeiten, in denen nicht viele andere Geräte gleichzeitig Strom verbrauchen. Emilia - Ihre VERBUND-Energie Managerin kann sie dabei unterstützen Ihren Bezug vom Netz zu steuern.

  • Schritt 3

    Energieverbrauch beobachten

    Mit Mein VERBUND, Ihrem Online-Services-Account oder auch mobil über die App V-NOW, behalten Sie Ihren Verbrauch im Blick. Gleich einsteigen unter verbund.at/meinverbund.

So bewahren Sie den Überblick, mit den praktischen Services von VERBUND.

VERBUND bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten den eigenen Stromverbrauch besser zu verstehen und mögliche Lastspitzen frühzeitig zu erkennen. Denn wer seinen Strom gleichmäßig nutzt und hohe gleichzeitige Verbrauchsspitzen vermeidet, profitiert von der neuen Berechnung der Netzentgelte und reduziert seine Energiekosten.

Häufige Fragen: