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Was ist ein Zeitzonentarif und wann ist Strom günstiger?
Bei einem Zeitzonentarif gelten je nach Uhrzeit unterschiedliche Strompreise. Wer weiß, wann Strom günstiger ist und den eigenen Verbrauch entsprechend anpassen kann, hat die Möglichkeit, Energiekosten zu sparen. Doch wie funktionieren Zeitzonentarife genau, welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein und für wen lohnt sich ein solcher Tarif?
Das Wichtigste zu Zeitzonentarifen
Bei Zeitzonentarifen gelten je nach Uhrzeit, Jahreszeiten oder Wochentagen unterschiedliche Strompreise.
Günstigere Zeitfenster liegen bei manchen Tarifen in den Mittagsstunden.
Die konkreten Zeitzonen unterscheiden sich je nach Tarif und Jahreszeit.
Ein Smart Meter mit entsprechender Verbrauchsmessung ist in der Regel Voraussetzung.
Ob sich ein Zeitzonentarif lohnt, hängt von der eigenen Flexibilität beim Stromverbrauch und den Tarifbedingungen ab.
Wie funktioniert ein Zeitzonentarif?
Bei einem Zeitzonentarif hängt der Preis für Strom davon ab, zu welcher Uhrzeit, Jahreszeit oder an welchem Wochentag er verbraucht wird. Dafür wird z.B. der Tag in verschiedene Zeitfenster unterteilt, für die jeweils unterschiedliche Strompreise gelten. Je nach Tarif kann Strom beispielsweise in bestimmten Mittagsstunden oder am Wochenende günstiger sein als am Abend. Wer seinen Stromverbrauch flexibel gestalten kann und Geräte gezielt in günstigeren Zeitfenstern nutzt, hat die Möglichkeit, seine Stromkosten zu reduzieren. Welche Zeiten gelten und wie groß die Preisunterschiede sind, hängt vom jeweiligen Tarif ab.
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Wann ist Strom bei Zeitzonentarifen günstiger?
Bei Zeitzonentarifen gibt es bestimmte Zeiten, zu denen Strom günstiger angeboten wird als zu anderen. Häufig liegen diese günstigeren Zeitfenster in den Mittagsstunden, insbesondere in den Sommermonaten. Ein Grund dafür ist, dass zu dieser Zeit oft viel Strom aus Photovoltaikanlagen erzeugt wird und das Stromangebot am Markt entsprechend hoch sein kann. Zu anderen Tageszeiten, etwa am Abend, kann Strom hingegen teurer sein, wenn die Nachfrage steigt und weniger Solarstrom zur Verfügung steht. Die tatsächlichen Preisunterschiede und Zeitfenster hängen jedoch vom jeweiligen Tarif ab. Es lohnt sich daher, die geltenden Konditionen genau zu prüfen und den eigenen Stromverbrauch nach Möglichkeit auf günstigere Zeiten abzustimmen.
Welche Voraussetzungen braucht man für einen Zeitzonentarif?
Damit ein Zeitzonentarif genutzt werden kann, wird in der Regel ein Smart Meter benötigt. Dieser digitale Stromzähler erfasst den Stromverbrauch und ermöglicht eine zeitliche Zuordnung der verbrauchten Strommenge zu den jeweiligen Preisfenstern. Je nach Tarif ist dafür die Aktivierung der Viertelstundenmessung erforderlich, bei der der Stromverbrauch in 15-Minuten-Intervallen erfasst wird. So kann nachvollzogen werden, wie viel Strom in den einzelnen Zeitfenstern verbraucht wurde und welcher Preis dafür gilt. Ob der vorhandene Smart Meter die notwendigen Anforderungen erfüllt und welche Einstellungen dafür erforderlich sind, hängt vom jeweiligen Tarif und den technischen Rahmenbedingungen ab. Es empfiehlt sich daher, vor einem Vertragsabschluss zu prüfen, ob die erforderliche Messeinrichtung vorhanden und entsprechend konfiguriert ist.
Für wen lohnt sich ein Zeitzonentarif?
Ein solcher Tarif kann interessant sein, wenn sich ein Teil des Stromverbrauchs in günstigere Zeitfenster verschieben lässt. Das betrifft beispielsweise den Betrieb von Waschmaschine, Geschirrspüler oder die Ladung eines Elektroautos. Entscheidend ist, wie viel Verbrauch tatsächlich in die günstigeren Stunden fällt und wie sich die übrigen Tarifkosten zusammensetzen.
Ein Energiemanagementsystem kann dabei helfen, den Stromverbrauch intelligent zu steuern und bestimmte Geräte gezielt dann zu nutzen, wenn die Strompreise niedriger sind. So lässt sich der Energieverbrauch besser an die jeweiligen Preiszeiten anpassen.