Auf einem Tisch liegen Dokumente, ein Taschenrechner und ein Laptop. Zwei Personen lehnen darüber, eine hält ein Blatt Papier

Förderung Wärmepumpe Österreich 2026 – alle aktuellen Zuschüsse im Überblick

Der Umstieg auf eine moderne Wärmepumpe ist in Österreich derzeit besonders attraktiv: Mit der neuen Bundesförderung

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werden bis zu 30 % der Investitionskosten bzw. maximal 7.500 € übernommen. Zusätzlich bieten viele Bundesländer eigene Programme mit weiteren Zuschüssen.

Nutzen Sie jetzt die Chance, Ihre Heizkosten zu senken, das Klima zu schützen und sich hohe Förderungen

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zu sichern. Wer den Umstieg plant, sollte sich frühzeitig informieren und die Förderregistrierung möglichst bald durchführen – die verfügbaren Mittel für diese Sanierungsoffensive sind mit 360 Millionen Euro pro Jahr begrenzt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Förderprogramm: Wärmepumpenförderung 2026 im Rahmen der Sanierungsoffensive. Bis zu 30 % der Investitionskosten, maximal 7.500 € Bundesförderung, kombinierbar mit Landes- und Gemeindeförderungen. Bundesländer und viele Gemeinden bieten zusätzliche Zuschüsse.

  • Antragsberechtigung: Förderung gilt nur bei vollständigem Austausch alter Öl-, Gas- oder Kohleheizungen.

  • Registrierung & Antrag: Online vor Beginn der Arbeiten über die Plattform der Sanierungsoffensive 2026.

  • Energieberatungsprotokoll: Ist für die Einreichung erforderlich und gibt es über eine Energieberatungsstelle.

  • Dringlichkeit: Fördermittel sind begrenzt und die Nachfrage hoch – frühzeitige Angebotseinholung und Förderregistrierung werden empfohlen.

Ein weißes Haus mit einer Wärmepumpe

Was kostet eine Wärmepumpe in Österreich?

Die Kosten für eine Wärmepumpe in Österreich hängen stark von der Art des Systems, der Gebäudegröße und den baulichen Voraussetzungen ab. Für Luft-Wasser-Wärmepumpen liegen die Gesamtkosten inklusive Installation meist zwischen 10.000 und 18.000 Euro, während Erdwärmepumpen (Sole/Wasser) aufgrund der Bohrungen oft zwischen 18.000 und 25.000 Euro kosten. Hinzu können Ausgaben für Heizungsanpassungen oder Warmwasserspeicher kommen. Durch die Wärmepumpenförderung 2026 sowie zusätzliche Landes- und Gemeindeförderungen lassen sich jedoch viele tausend Euro einsparen, wodurch sich die Investition langfristig deutlich rechnet

Warum werden Wärmepumpen gefördert?

Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz

Wärmepumpen sind ein zentraler Bestandteil der österreichischen Energiewende. Sie nutzen erneuerbare Energiequellen wie Luft, Erde oder Grundwasser, um Gebäude effizient zu heizen – ganz ohne fossile Brennstoffe. Dadurch reduzieren sie nicht nur den CO₂-Ausstoß, sondern auch die Abhängigkeit von Öl und Gas.

Warum der Bund Wärmepumpen fördert

Die Förderung von Wärmepumpen in Österreich ist Teil der nationalen Strategie, die Klimaziele bis 2040 zu erreichen. Mit finanziellen Anreizen unterstützt der Bund Haushalte und Betriebe beim Heizungstausch, um den Umstieg auf nachhaltige Heizsysteme zu erleichtern. Ziel ist es, alte Öl- und Gasheizungen schrittweise auf klimafreundliche Wärmepumpen umzurüsten.

Bis Ende 2024 war die Förderung vor allem über das Programm „Raus aus Öl und Gas“ geregelt. Seit November 2025 gilt die neue Bundesförderung für Wärmepumpen, die Zuschüsse von bis zu 30 % der Investitionskosten bzw. maximal 7.500 Euro ermöglicht.

Aktuelle Bundesförderung: Sanierungsoffensive 2026

Mit der Sanierungsoffensive 2026 setzt die österreichische Bundesregierung ihre Förderstrategie für klimafreundliches Heizen fort. Ziel ist es, den Umstieg von fossilen Heizsystemen auf erneuerbare Energien weiter zu beschleunigen. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von Wärmepumpen als nachhaltige Alternative zu Öl-, Gas- und Kohleheizungen.

Seit November 2025 können im Rahmen der neuen Bundesförderung für den Heizungstausch Zuschüsse von bis zu 30 % der förderfähigen Investitionskosten bzw. maximal 7.500 Euro beantragt werden. Förderfähig ist der Ersatz eines fossilen Heizsystems durch eine moderne Luft-, Sole- oder Wasser-Wärmepumpe in bestehenden Wohngebäuden.

Die Maßnahme ist Teil der bundesweiten Sanierungsoffensive 2026, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Ziele verfolgt: Weniger CO₂-Emissionen, geringere Energiekosten und die Stärkung regionaler Handwerksbetriebe.

Förderungen für Wärmepumpen im Rahmen der Sanierungsoffensive 2026

Die folgende Übersicht zeigt die aktuellen Förderungen für Wärmepumpen im Rahmen der Sanierungsoffensive 2026. Sie enthält die Basisförderungen, mögliche Bonuszahlungen, maximale Förderhöhen und die wichtigsten technischen Voraussetzungen. So können Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer auf einen Blick erkennen, welche Unterstützung für ihren Heizungstausch oder ihre Sanierungsmaßnahmen möglich ist.

Förderbereich

Maßnahme

Basisförderung

Bonus/Zuschläge

Max. Förderung

Voraussetzungen

Heizungstausch

Austausch alter Öl-, Gas-, Kohle- oder Elektrospeicher gegen Wärmepumpe

Bis 7.500 €

Tiefenbohrung/Brunnen: +5.000 €

Thermische Solaranlage: +2.500 €

30 % der Investitionskosten

Vorlauftemperatur ≤ 55 °C, Kältemittel GWP < 150, Installation durch zertifizierten Fachbetrieb

Sanierungsbonus

Dämmung von Außenwänden, Dach, oberste Geschoßdecken, Fenster/Außentüren

Einzelmaßnahme: max. 5.000 €

Teilsanierung: max. 10.000 €

Umfassende Sanierung: max. 15.000 €

Klimaaktiv-Standard: max. 20.000 €

abhängig von Maßnahme

Gebäude > 15 Jahre, Energieberatungsprotokoll erforderlich

Die Bundesregierung informiert umfassend zum Heizungs- bzw. Kesseltausch sowie zum Sanierungsbonus.

Frauenhände die etwas in einen Taschenrechner eintippen. Daneben sind Zettel und ein Taschenrechner.

Wärmepumpe Förderung beantragen

Die Beantragung der Wärmepumpenförderung im Rahmen der Sanierungsoffensive 2026 erfolgt online über die offizielle Plattform der Sanierungsoffensive. Vor der Antragstellung ist eine Energieberatung erforderlich, deren Protokoll zusammen mit den Unterlagen eingereicht werden muss. Die Registrierung für die Förderung startete am 24. November 2025, gefördert werden alle Maßnahmen, die ab dem 03. Oktober 2025 umgesetzt werden. Die Fördermittel werden vergeben, solange das Budget verfügbar ist, daher lohnt sich eine frühzeitige Förderregistrierung.

Die wichtigsten Voraussetzungen im Überblick

Um die Wärmepumpenförderung der Sanierungsoffensive 2026 optimal zu nutzen, beachten Sie folgendes:

  • Frühzeitig registrieren: Die Fördermittel sind begrenzt; eine rechtzeitige Antragstellung erhöht die Chance auf Zuschüsse.

  • Energieberatungsprotokoll vorbereiten: Ohne das Dokument kann der Antrag nicht bewilligt werden.

  • Fachbetrieb wählen: Nur zertifizierte Installateur:innen sind zulässig, prüfen Sie die Referenzen.

  • Kombination checken: Prüfen Sie, ob zusätzlich Landes- oder Gemeindeförderungen möglich sind, um die Summe der Zuschüsse zu erhöhen.

  • Unterlagen vollständig einreichen: Kostenaufstellungen, Angebote und technische Nachweise gehören unbedingt dazu, um Verzögerungen zu vermeiden.

Diese Schritte stellen sicher, dass der Antrag reibungslos bearbeitet werden kann und Sie die maximale Förderung erhalten.

Landes- und Gemeindeförderungen für Wärmepumpen

Viele österreichische Bundesländer bieten zusätzlich zur bundesweiten Förderung eigene Förderprogramme für den Einbau von Wärmepumpen an.

Wärmepumpe Förderung in Wien

Es gibt in Wien eine zusätzliche Förderung für Ihre Wärmepumpe. Diese deckt 35%, maximal jedoch € 8.000 der förderbaren Gesamtkosten ab. Zur Förderung in Wien.

Wärmepumpe Förderung Niederösterreich

Der Förderbetrag wurde noch nicht konkret angegeben. Zur Förderung in Niederösterreich.

Wärmepumpe Förderung Oberösterreich

Für den Ersatz eines fossilen Heizsystems durch eine Wärmepumpe werden 100 Euro/kW Nennwärmeleistung bis maximal € 1.700 gewährt.

Die Fördersumme ist mit maximal 50% der anerkannten förderbaren Gesamtkosten für den Wechsel zu einer Wärmepumpe begrenzt. Mehr Informationen finden Sie hier.

Wärmepumpe Förderung Salzburg

In Salzburg liegt die Landesförderung für Wärmepumpen bei rund 5.000 €. Gefördert werden sowohl Bestandsgebäude als auch Neubauten, die auf erneuerbare Heizsysteme umsteigen. Ergänzende kommunale Förderungen sind möglich und sollten individuell geprüft werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

Wärmepumpe Förderung Steiermark

Der Förderbetrag wurde noch nicht konkret angegeben.

Wärmepumpe Förderung Kärnten

Gefördert werden Eigenheime mit max. zwei Wohnungen (Ein- und Zweifamilienwohnhaus, Reihenhaus):

- Einmalzuschuss im Ausmaß von 35% der förderbaren Kosten.

- Maximal in Höhe von € 6.000.

Zur Förderung in Kärnten.

Wärmepumpe Förderung Burgenland

Die Förderhöhe für den Tausch eines bestehenden fossilen Heizungssystems auf ein hocheffizientes alternatives Heizsystem beträgt grundsätzlich 30% der anfallenden anrechenbaren Kosten, maximal jedoch € 3.500. Mehr Informationen finden Sie hier.

Wärmepumpe Förderung Tirol

In Tirol sind die Landesförderungen für Wärmepumpen besonders attraktiv – die Gesamtsumme inklusive Bundesförderung kann bis zu etwa 11.500 € betragen. Gefördert werden alle gängigen Wärmepumpenarten für Bestandsgebäude. Die Anträge werden über die Landesförderstellen oder online abgewickelt. Zur Förderung in Tirol.

Wärmepumpe Förderung Vorarlberg

Vorarlberg gewährt für den Einbau von Wärmepumpen Landeszuschüsse von ca. 2.000 €. Auch hier kann die Förderung zusätzlich zur Bundesförderung genutzt werden. Vor Antragstellung empfiehlt sich eine Beratung bei der zuständigen Energieagentur. Mehr Informationen finden Sie hier.

Landesförderungen im Überblick

Wir haben die wichtigsten Fakten in einem kompakten Überblick über die wichtigsten Landesförderungen

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für Wärmepumpen in Österreich für Sie zusammengefasst:

Bundesland

Beispiel Landesförderung Wärmepumpe*

Burgenland

Bis zu ca. 3.500 €

Kärnten

Bis zu ca. 6.000 €

Niederösterreich

Förderbetrag nicht konkret gegeben

Oberösterreich

Luft/Wasser-WP bis ca. 1.700 €, Sole/Wasser bis ca. 2.800 €

Salzburg

Bis ca. 5.000 €

Steiermark

Förderbetrag nicht konkret angegeben

Tirol

Beispielwerte - Gesamtförderung bis zu etwa 11.500 €

Vorarlberg

Bis zu ca. 2.000 €

Wien

Bis zu ca. 8.000 € für Wärmepumpe in Eigenheimen

* Neben den Bundes- und Landesförderungen bieten auch viele österreichische Gemeinden eigene Zuschüsse für den Umstieg auf eine Wärmepumpe an. Diese Förderungen unterscheiden sich je nach Gemeinde in Höhe, Voraussetzungen und Antragsweg. Häufig werden zusätzliche Beiträge für den Austausch fossiler Heizsysteme oder für die Kombination mit Photovoltaikanlagen gewährt. Da es keine einheitliche Regelung gibt, empfiehlt sich eine direkte Anfrage bei der jeweiligen Gemeinde, um aktuelle Informationen zu Förderhöhe und Antragsfristen zu erhalten.

  • Welche Wärmepumpen werden gefördert?

    Im Rahmen der Wärmepumpe Förderung Österreich 2025/26 werden grundsätzlich alle gängigen Wärmepumpenarten unterstützt, die für Heizzwecke oder Warmwasserbereitung eingesetzt werden. Dazu zählen:

    • Luft-Wasser-Wärmepumpen – die meistverbreitete Variante für Einfamilienhäuser; nutzt Außenluft als Energiequelle.

    • Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärmepumpen) – besonders effizient, da sie konstante Bodentemperaturen nutzen.

    • Wasser-Wasser-Wärmepumpen – verwenden Grundwasser als Wärmequelle und erzielen sehr hohe Wirkungsgrade.

    Die Förderung gilt sowohl für den Heizungstausch in Bestandsgebäuden als auch – in eingeschränkter Form – für Neubauten, sofern bestimmte Effizienzanforderungen erfüllt werden.

  • Checkliste zur Wärmepumpen-Förderung

    • Fördervoraussetzungen prüfen – Gebäude, Technik und Austausch einer fossilen Heizung müssen den Richtlinien entsprechen.

    • Energieberatungsprotokoll einholen – ein aktuelles Protokoll einer unabhängigen Energieberatung ist Voraussetzung für die Förderregistrierung.

    • Angebot einholen – Kostenvoranschlag zertifizierter Installateur:innen beilegen. Informieren Sie sich hier über das VERBUND-Komplettpaket

    • Online registrieren – Antrag vor Projektstart über die Plattform der Sanierungsoffensive 2026 stellen.

    • Unterlagen hochladen – technische Daten, Rechnungen und Nachweise bereitstellen.

    • Förderung erhalten – nach Prüfung erfolgt die Auszahlung direkt auf das angegebene Konto.

    VERBUND unterstützt Sie im Rahmen des Komplettpakets bei der gesamten Förderabwicklung.

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VERBUND unterstützt Sie dabei bei der Förderabwicklung für Ihre neue Wärmepumpe.

So funktioniert die Förderabwicklung mit VERBUND

VERBUND bzw. die Partner von VERBUND erledigen für Sie die komplette Förderabwicklung (Bundes- und Landesförderung).

Führen Sie die Förderregistrierung auf www.sanierungsoffensive.gv.at selber durch oder übertragen Sie diese Registrierung via Vollmacht an einen VERBUND Partner.

Bei der Förderregistrierung ist bereits das Energieberatungsprotokoll hochzuladen.

Fazit: Wärmepumpenförderung Österreich 2026 – jetzt vom Umstieg profitieren

Die Wärmepumpenförderung 2026 bietet in Österreich eine attraktive Möglichkeit, den Umstieg auf eine nachhaltige Heizlösung finanziell zu unterstützen. Durch die Kombination von Bundes-, Landes- und Gemeindeförderungen können hohe Zuschüsse erzielt werden, die den Heizungstausch deutlich erleichtern. Da die Fördermittel begrenzt und die Nachfrage hoch ist, empfiehlt es sich, frühzeitig zu planen und die Förderregistrierung rechtzeitig einzureichen. So sichern Sie sich die bestmögliche Förderung – und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz.

Häufig gestellte Fragen

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