Am Weg zur Barrierefreiheit

Wir haben eine Vision: Ein barrierearmes Unternehmen für die Energiezukunft schaffen.

Mit 1. Jänner 2016 endete die 10-jährige Übergangsfrist für die verbindliche und vollständige Anwendung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes (BGStG). Das Ziel dieses Bundesgesetzes ist es, die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen zu beseitigen und zu verhindern. Unternehmen können von diesem Gesetz als Anbieter von Waren und Dienstleistungen gegenüber Kunden oder als Arbeitgeber gegenüber Mitarbeitern betroffen sein.

Es ist uns ein Anliegen, das Thema Behinderung und Barrierefreiheit auch über gesetzliche Bestimmungen und Regelungen hinaus zu betrachten. Bewusstseinsbildung durch gezielte Informationen und Schulungen für unsere Führungskräfte und Mitarbeiter sind dabei sehr wichtig und betreffen unter anderem folgende Fragestellungen:

  • Was ist eine Behinderung und wie betrifft mich Behinderung im Unternehmen?
  • Wie spreche ich über das Thema Behinderung?
  • Wie gehe ich mit Behinderung im Team und im Kundenservice um?
  • Welche Geschäftschancen ergeben sich für VERBUND durch barrierefreie Produkte und Dienstleistungen?

Das 2014 eingeführte Access-Management erhebt die Zugänglichkeit unserer Standorte und Unternehmensinformationen und schlägt Verbesserungen vor. Wir sind bemüht, den Zugang zu unserem Unternehmen zu erleichtern. Das betrifft den Abbau von sowohl baulichen Barrieren als auch von informativen und kommunikativen Barrieren. Das Ziel ist, die verantwortlichen Personen vor Ort entsprechend zu schulen, damit sie in Zukunft die Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen selbst gestalten können. Künftig wird es für jedes Besucherzentrum ein sogenanntes Access-Statement geben. In diesem Dokument werden die Gegebenheiten vor Ort genau beschrieben, sodass jeder – egal ob mit Rollstuhl, künstlicher Hüfte, Kinderwagen, blind oder gehörlos – selbstständig entscheiden kann, ob ein Besuch für Ihn möglich ist.

Kontakt

Maria Sobotka Maria Sobotka

Access Managerin

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