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27. Mai 2014

Die Nähe zur Natur: Chancen zum langfristigen Erhalt der Fischpopulation am Inn

Um das vielfältige und artenreiche „Ökosystem Inn“ zu erhalten und zu verbessern streben wir aktuell umfangreiche ökologische Verbesserungen in den Staugebieten an den Kraftwerksstandorten am Inn an.

Mit großer Sorgfalt setzen Projektleiter Georg Loy und Johann Weiderer gemeinsam mit dem Kreisfischereiverein Rosenheim und Wasserburg die Renaturierungsmaßnahmen in den  Staugebieten Rosenheim und Wasserburg um. Diese Arbeiten tragen wesentlich dazu bei, das vielfältige und artenreiche „Ökosystem Inn“ zu erhalten und zu verbessern.  

In Rosenheim wurde die begradigte Uferlinie im Unterwasserbereich zurückgenommen und ein Altwasserarm neu angelegt, speziell für autentypische Tier- und Pflanzenarten, sowie Flachwasserzonen als Laichhabitate und Wintereinstand für Innfische.

In der Attler Au, Bereich Wasserburg sorgte VERBUND für die Anbindung des Altwassers an den Inn. Diese Maßnahmen wertet die Au wesentlich auf und fördert nun aktiv die Fischpopulation im Inn. Darüber hinaus gestalteten die VERBUND Innkraftwerke in der Sendlinger Au sowie an der Laimbach- und Rottmündung einen Uferrückbau mit Laichplätzen und Standorten für Jungfische und speziell stömungsliebende Fischarten wie z.B. Huchen, Nasen und Äschen.

Umweltpreis 2013

Für die Vielzahl an fischfreundlichen und ökologischen Strukturmaßnahmen am Inn der vergangenen Jahre erhielt VERBUND bereits 2013 den Umweltpreis in der Höhe von EUR 5.000, die im Oktober von der Vereinigung der Jäger und Fischer im Raum Rosenheim übergeben wurde. Das Preisgeld gab VERBUND an die Fischereivereine für ihre Jugendarbeit weiter.