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06. Februar 2015

Ein Fluss im Wandel der Zeit. Zum Buch „Österreichs Donau - Landschaft - Fisch – Geschichte“.

Herausgeber des über 420 Seiten umfassenden Werkes ist das Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der Universität für Bodenkultur Wien unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Mathias Jungwirth. Der ehemalige Leiter des Instituts für Hydrobiologie an der Wiener Universität für Bodenkultur und sein Autorenteam erzählen die Geschichte der Donau - von der Eiszeit bis zu aktuellen Renaturierungsprojekten.

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Die Geschichte der Donau

Die Donau ist Mitteleuropas größtes Gewässer und einer der wichtigsten Energieträger in Österreich. Die Donau war auch immer Lebens- und Wirtschaftsraum für den Menschen, die dieser je nach seinen Möglichkeiten gestaltete und zu bändigen versuchte. Die größten Eingriffe dienten den Menschen ganz unmittelbar: Dämme schützten sie und ihre Felder vor dem Donau-Hochwasser. Drainagierungen legten Brutgebiete von Stechmücken trocken und Uferbegradigungen erlaubten, die Donau als Verkehrsweg besser zu nutzen. Kraftwerke an der Donau waren hier nur der jüngste Eingriff und in seinen Auswirkungen vergleichsweise gering. Bemerkenswert ist, dass sich die Wasserqualität der Donau in den letzten 30 Jahren bis auf Badequalität verbessert hat. Breiten Raum widmet das Buch auch den Fischen der Donau - historische Bestände und Arten werden vorgestellt.
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