Das Windkraftwerk - die perfekte Ergänzung zur Wasserkraft

Unter allen Kraftwerkstypen haben Windkraftwerke den geringsten Einfluss auf die Umwelt: Für uns sind sie die perfekte Ergänzung zu Strom aus Wasserkraft.

Wie funktioniert ein Windkraftwerk? 

Ein Windkraftwerk nutzt die Windgeschwindigkeit, um große Rotoren anzutreiben, die wiederum an einen Generator gekoppelt sind, der dann Strom erzeugt. Der zentrale Faktor bei Windkraftwerken ist die Windgeschwindigkeit: Sie fällt umso höher aus, je flacher und weniger rau der Boden ist. Natürlich steigt die Windgeschwindigkeit mit der Höhe. Am effizientesten sind Anlagen daher auf dem offenen Meer (off-shore) und in windreichen Regionen am Land (on-shore), beispielsweise in der pannonischen Tiefebene südöstlich von Wien.

Welche Vorteile bietet die Stromerzeugung in Windkraftwerken?

Dank des technologischen Fortschritts und der wirtschaftspolitisch günstigen Rahmenbedingungen zählt Wind heute zu jenen erneuerbaren Energieträgern, mit denen kostengünstig Strom erzeugt werden kann. Die Energiegewinnung durch Windkraft hat sich so zu einer nachhaltigen, marktreifen und wettbewerbsfähigen Ergänzung zur konventionellen Energieproduktion entwickelt.

Natürliche Voraussetzungen

Viele Faktoren - zum Beispiel die Wahl des Standortes - sind für die erfolgreiche Errichtung und den Betrieb von Windkraftwerken ausschlaggebend. Das wichtigste Auswahlkriterium bei der Standortwahl ist allerdings die Windgeschwindigkeit. Mittels detaillierter Windmessdaten kann das Windpotenzial eines Standortes erhoben und der Ertrag prognostiziert werden.

Es ist darüber hinaus zu berücksichtigen, dass die Bodenbeschaffenheit für den Bau von Fundamenten für die Windanlagen geeignet und die Errichtung von Zufahrtsstraßen möglich ist. Die Flächen vor dem Windrad sollten frei von Hindernissen wie Gebäuden oder Bäumen sein, um die Windgeschwindigkeit nicht zu bremsen. Umwelt- und Landschaftsschutz sind ebenfalls wichtige Kriterien bei der Standortwahl.