Francis-Turbine

Die nach James Francis benannte Turbine wurde von ihn in den USA entwickelt und verbessert. Francis erfand den ersten Leitapparat. Francis-Turbinen sind am weitesten verbreitet, da sie universell einsetzbar sind.

Bei der Francis-Turbine wird das Wasser durch ein spiralförmiges Rohr in Drall versetzt. Danach wird das Wasser über die Leitschaufeln gezielt auf das bewegliche Laufrad im Inneren gelenkt. Durch den Druck des Wassers wird das Francis - Laufrad in Bewegung gesetzt. Mit Hilfe der Leitschaufeln kann die Drehzahl und die Leistung der Turbine gesteuert werden. Wenn das Wasser das Turbinenrad passiert hat, fließt es nach unten weg. Die Francis-Turbine eignet sich für mittlere Fallhöhen von 50 m bis 700 m und mittlere Durchflussmengen. Sie wird daher in Laufkraftwerken und Speicherkraftwerken eingesetzt.